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Gärtnerbörse: Frühjahrsblüher und Hortensien

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Mit Frühjahrsblühern und Hortensien befasst sich Gärtnerbörse 7-8/18. Unter anderem geht es um Versuche in Dresden-Pillnitz, die nahelegen, dass sich in der Hortensien-Vorkultur der Torfanteil im Substrat reduzieren lässt. Und bei Frühjahrsblühern gibt es neben den standardisierten „Massenprimeln“ verschiedenste Besonderheiten.

Frühjahrsblüher wie Primeln stehen im Fokus der Gärtnerbörse 7-8/18. Foto: Heinrich Dreßler

Solche Spezialitäten – sei es mit Zimmereignung, mit ungewöhnlicher Blütenblattform, gefüllt, gerüscht, mit „gezuckertem“ Blütenrand oder auffälligem Farbspiel – ließen sich auf der IPM im Januar dieses Jahres entdecken. Neuentwicklungen gibt es auch bei den Stängelprimeln oder den natürlich wirkenden, winterharten Staudenprimeln. Wir stellen sie in der neuen Gärtnerbörse vor.

Versuche mit Effektiven Mikroorganismen

Weiteres Thema sind vorbeugende Behandlungen mit alternativen Präparaten wie Effektiven Mikroorganismen (EM), die zur Gesunderhaltung der Kultur beitragen sollen. An der LWG Veitshöchheim liefen verschiedene Versuche zu diesem Thema, unter anderem mit Viola und Myosotis (Seite 52). Dabei ließ sich kein Einfluss auf die Pflanzenqualität belegen, bei Viola dämmte aber die EM-Behandlung den Befall mit Echtem Mehltau stark ein.

Ein ähnliches Fazit ließ sich bei Versuchen der LWG mit verschiedenen Herbstkulturen ziehen, über die wir ebenfalls in der neuen Gärtnerbörse berichten (Seite 56). Letztlich wird jeder Betrieb, der sich für solche ergänzenden Maßnahmen interessiert, seine eigenen Erfahrungen machen müssen – das ist in Randbereichen der Humanmedizin wie der Homöopathie nicht anders: Der eine beschwört die erlebten Erfolge, der andere lehnt die Methode als unwirksam ab.

Torfreduzierte Substrate für Hortensien?

Kann man in der Hortensien-Vorkultur den Torfanteil im Substrat reduzieren? Versuche in Dresden-Pillnitz lassen eine positive Antwort zu (Seite 60). Mit torfreduzierten Substraten in Kombination mit einem Stickstoff-Langzeitdünger ist die Versorgung der Pflanzen in der Freilandphase vollständig gewährleistet, sodass eine flüssige Nachdüngung über den Gießwagen entfallen kann.

Die Umstellung sollte aber gut begleitet werden, lautet eine Empfehlung. Den pH-Wert sollte der Produzent im Auge behalten. Ein weiterer Versuch befasste sich mit dem Energieverbrauch bei der Belichtung von Hortensien (Seite 64).

Weitere Themen in der neuen Gärtnerbörse

Außerdem lesen Sie unter anderem diese Themen in der Gärtnerbörse 7-8/18:

  • Produktion: Bekämpfung der Weißen Fliege Bemisia tabaci an Poinsettien
  • Sortiment: Blattschmuckstauden für winterliche Gefäße
  • Markt: Anbaupläne der Produzenten passen sich an
  • Auf Tillandsien spezialisiert: Dötterer in Freiberg
  • Unternehmen: So kommen Sie zu Ihrem Geld
  • Niederlande: Markttrends 2018

Dies und mehr finden Sie in der Gärtnerbörse 7-8/18.