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Gärtnerbörse: Mandevilla, Pelargonien und Topfgemüse

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Beet- und Balkonpflanzen sind das Schwerpunktthema in Gärtnerbörse 10-11/2020. Immerhin gehören diese nicht zu den Verlierern der Corona-Krise. Viele Verbraucher hatten in der Saison das Bedürfnis, ihre Umgebung zu verschönern. Dabei stieg sogar der Durchschnittspreis im Vergleich zu den beiden Vorjahren – detaillierte Marktdaten liegen sowohl für Pelargonien als auch für Mandevilla vor.

Hochpreisige Zierpflanze: Mandevilla. Foto: Thomas B./Pixabay

Mandevilla: Kulturversuche an sechs Standorten

Im Segment der Beet- und Balkonpflanzen ist Mandevilla ein hochpreisiges Produkt. Da größere Mengen über den Systemhandel abgesetzt werden, herrscht entsprechender Preisdruck, vor allem verursacht durch Discounter. In der Werbung des Einzelhandels für Mandevilla dominieren Pflanzen in größeren Töpfen (17 Zentimeter). In der Produktion braucht Mandevilla viel Licht und Wärme, daher findet der Anbau meist in Südeuropa statt und die Fertigware wird nach Deutschland exportiert.

Kann der späte Anbau unter hiesigen Klimabedingungen rentabel sein? Mit dieser Frage befasste sich der Arbeitskreis Beet- und Balkonpflanzen in diesem Jahr (Seite 50). Antworten darauf sollten Kulturversuche an sechs Standorten liefern. Geprüft wurde der Einfluss des Stutzens ebenso wie der Effekt von Hemmstoffen oder LED-Belichtung. Hinsichtlich der Bildung von Ranken zeigten sich starke Unterschiede zwischen Serien und Sorten. Oft waren auch Bestände einer Sorte heterogen im Wuchs. Ein Fazit der Versuche war, dass sich die Kultur von Mandevilla am ehesten für Betriebe in Regionen mit hoher Lichtintensität eignet.

Topfgemüse: gute Marktchancen für Gärtner

Der Pelargonien-Ringversuch darf in der Beet- und Balkonpflanzen-Ausgabe der Gärtnerbörse nicht fehlen. Die Daten stammen aus der Anzucht von interspezifischen Sorten und kompakten Peltaten in diesem Jahr (Seite 26) sowie aus der Freilandsichtung von Zonale-Sorten mit Blütenzeichnung im Sommer 2019 (Seite 34), differenziert nach Farbgruppen.

Wer sagt eigentlich, dass Beet- und Balkonpflanzen blühen müssen? Topfgemüse erobert Marktanteile, die Corona-Krise hat diesen Trend weiter verstärkt – auch wenn die Tomate auf dem Balkon einen eher überschaubaren Beitrag zur Ernährung einer Familie liefert. Für Gärtner eröffnet dies gute Marktchancen. Es gibt eine Fülle an Arten und Sorten – ein Beispiel ist die samenvermehrte Topf-Kartoffel (Seite 43).

Weitere Themen in der neuen Gärtnerbörse

Außerdem finden Sie in der neuen Gärtnerbörse unter anderem diese Themen:

  • Jungunternehmerin startet durch – Mareike van Adrichem im Porträt
  • Gartenstauden einmal anders – eigene Serien von Bull Gartenbau
  • Beetpflanzen-Saison 2020 – positive Bilanz nach turbulentem Start
  • Blick auf den Zierpflanzenbau bei den Orientierungsdaten BW
  • Thrips-Bekämpfung – Raubmilben und Naturalis ergänzen sich
  • Wuchshemmung bei ‘Lily Rose’
  • Technik – Pflanzen geben Feedback

► Dies und mehr lesen Sie in Gärtnerbörse 10-11/2020, die am 24. Oktober erscheint. Abos, Einzelhefte und E-Paper sind in unserem Online-Shop abrufbar.

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