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Gärtnerbörse: nachhaltiger Anbau von Topfpflanzen

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Topfpflanzen sind das Schwerpunkt-Thema in Gärtnerbörse 12/2020. Mit dem nachhaltigen Anbau befasste sich unter anderem ein Projekt am Niederrhein. Die Versuche lieferten interessante Ergebnisse zu Düngung und Substraten sowie zum Pflanzenschutz. Eine Besonderheit war, dass Betriebe in die Versuche einbezogen waren, um die Ergebnisse und Erfahrungen schneller und einfacher in die gärtnerische Praxis übertragen zu können.

Grüne Zimmerpflanzen waren in diesem Jahr bei den Konsumenten beliebt. Foto: Heinrich Dreßler

Versuche zum ressourcenschonenden Topfpflanzen-Anbau

Von 2017 bis 2019 liefen im Rahmen eines EIP-Projekts (EIP = Europäische Innovationspartnerschaft) zusammen mit dem am Niederrhein ansässigen Verein „Nachhaltige Zierpflanzenproduktion“ Versuche zum ressourcenschonenden, nachhaltigen Anbau von Topfpflanzen. Im ersten Versuchsjahr ging es um Substrate und Düngung. Der Verein wollte unter Praxisbedingungen prüfen, welcher Torfanteil in den Betrieben eingespart werden kann, ohne dass die Pflanzenqualität leidet. Gleichzeitig wurden organische Dünger einbezogen. Die Versuchspflanzen waren Lavendel und Leucanthemum. Im zweiten Versuchsjahr ging es um Biologica und Schadpilze wie Botrytis, im dritten Jahr um Biologica und Schadinsekten wie Thripse (Seite 41-49).

Sortensichtung und LED-Belichtung bei Mandevilla

Zum Thema nachhaltiger Anbau passen die Töpfe aus Bio- und/oder Recyclingmaterial, die einem Demonstrationsversuch am DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) Rheinpfalz im Fokus standen (Seite 55). Der Arbeitskreis Beet- und Balkonpflanzen stellt darüber hinaus in Gärtnerbörse 12/2020 die umfangreichen Ergebnisse seiner Mandevilla-Sortensichtung in diesem Jahr vor (Seite 19). An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim liefen Versuche zum Einsatz von LED-Belichtung bei Mandevilla (Seite 58).

Grüne Zimmerpflanzen waren in diesem Jahr bei den Verbrauchern beliebt, wie die AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft) in der neuen Gärtnerbörse berichtet – die Ausgaben für diese Produktgruppe lagen höher als im Vorjahr (Seite 16). Dies beruht sowohl auf Zuwachs bei den Stückzahlen als auch auf gestiegenen Durchschnittspreisen im Handel. Profitieren konnten vor allem Gartencenter. Der Großteil der importierten Grünpflanzen stammt aus den Niederlanden, andere EU-Länder legten etwas zu.

Weitere Themen in Gärtnerbörse 12/2020

Außerdem lesen Sie in Gärtnerbörse 12/2020 unter anderem diese Themen:

  • Saintpaulia, Peperomia & Co. – Dirk und Frank Häusler im Porträt
  • Helleborus im Düngungsversuch
  • Pflanzenpass wird durchgesetzt
  • Digitale Umwelt-Registrierung
  • Blütenfülle für Sommer und Herbst im Schaugarten
  • Michael Moll – Staudengärtner und BdS-Vorsitzender

► Gärtnerbörse 12/2020 erscheint am 5. Dezember. (Probe-)Abos, Einzelhefte und E-Paper sind in unserem Online-Shop abrufbar.

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