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Gärtnerbörse: Produktion von Beet- und Balkonpflanzen

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Beet- und Balkonpflanzen bilden das Schwerpunktthema in der Gärtnerbörse 01-02/2019. Die AMI-Anbauerhebung vom vergangenen Herbst brachte Informationen zur Produktionsplanung 2019 bei Beet- und Balkonpflanzen. Auch wenn die Zahl der teilnehmenden Betriebe begrenzt ist, lassen sich Trends ablesen und Vergleiche zu den Vorjahren ziehen.

In der neuen Gärtnerbörse dreht sich (fast) alles um Beet- und Balkonpflanzen. Foto: LVG Heidelberg

Deutliche Zuwächse bei Jungpflanzen erwartet

Um zwei Prozent soll die Menge der Beet- und Balkonpflanzen in Normalgröße steigen, während die Menge der Solitärs, also der größeren Sonderformen, um zwei Prozent sinken soll. Deutliche Zuwächse in einer Größenordnung von sieben Prozent sind bei Jungpflanzen zu erwarten, sicher auch durch die immer noch wachsende Menge an Kombitöpfen (Seite 19).

Ein weiterer Beitrag befasst sich mit einem Versuch mit Primula vulgaris, der im Rahmen des Projekts zur Phosphor-Reduzierung im Zierpflanzenbau am LfULG in Dresden-Pillnitz lief. Das (extreme) Ziel war, die Phosphor- und Kaliumreserven im Substrat schon zum Kulturstart so mit Stickstoff-Langzeitdüngern zu ergänzen, dass während der Kultur auf jegliche Nachdüngung verzichtet werden konnte.

Geringe Unterschiede zwischen den Substraten

Als Stickstoff-Langzeitdünger sollten verschiedene Harnstoffderivate, aber auch Hornspäne zum Einsatz kommen. Unter Annahme einer grundsätzlichen Stickstoffverfügbarkeit von 90 Prozent bei den Harnstoffderivaten und von 60 Prozent bei den Hornspänen wurde jeweils auf eine Zufuhr von 200, 250 und 300 mg N je Pflanze gedüngt. Der im Substrat bereits vorhandene Stickstoff fand dabei keine Berücksichtigung. Phosphor oder Kalium wurden dem Substrat nicht zugegeben.

Bei diesem N-Düngungsniveau waren nur geringe Unterschiede zwischen den verschiedenen torfreduzierten Substraten und auch zum torfbasierten Standard festzustellen. Das gilt für die Kulturprobleme und den Anteil marktfähiger Pflanzen sowie für die Pflanzenmerkmale zum Kulturende. Mehr dazu lesen Sie in der neuen Gärtnerbörse (Seite 61).

Bilanz zur „Pelargonium for Europe“-Kampagne

Bei Poinsettien haben sich die Marketingmaßnahmen der Züchterinitiative „Stars for Europe“ (SfE) seit Jahren gut bewährt. Das Konzept soll auch bei Pelargonien greifen – hier unter dem Namen „Pelargonium for Europe“ (PfE).

Nach dem Start 2017 liefen im vergangenen Jahr Maßnahmen in zehn europäischen Ländern, darunter klassische Pressearbeit, Social-Media-Aktivitäten und Branchenkooperationen. Eine hohe Reichweite erzielte PfE durch die Zusammenarbeit mit Zeitschriften, mit Hörfunk und Fernsehen sowie mit Bloggern. Das Rad musste dabei dank der umfangreichen SfE-Erfahrungen nicht neu erfunden werden. Eine Bilanz zu den Aktivitäten 2018 finden Sie auf Seite 16.

Weitere Themen in der neuen Gärtnerbörse 

Auch die IPM ist Thema in der neuen Gärtnerbörse-Ausgabe. Sie finden nicht nur eine Übersicht über die Neuheiten verschiedener Aussteller (Seite 71-81), sondern auch eine Auswahl von Themen der Lehrschau in Halle 1A, die sich in diesem Jahr mit dem Wurzelraum befasst (Seite 54-67). Dünger und Substrate sowie Pflanzenschutz stehen dabei im Fokus. Mehrere Versuchseinrichtungen stellen auf der IPM ihre Arbeiten vor, Experten stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Außerdem lesen Sie unter anderem diese Themen:

  • Immer auf die Kleinen: Hemmstoffe bei Jungpflanzen
  • Einfluss der Phosphor-Düngung auf das Wachstum von Hortensien
  • B&B-Neuheitensichtung der LVG Heidelberg
  • Roland Kindsvater: Gräser aus Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Einsatz für die In-vitro-Kultur: Friederike von Rundstedt im Porträt
  • Cuphea und Salvia – artenreiche Gattungen

Dies und mehr finden Sie in der Gärtnerbörse 01-02/2019. Einzelausgaben und (Probe-)Abos gibt es in unserem TASPO Online-Shop.