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Gärtnerbörse: silberlaubige Pflanzen für den Herbst

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Mit Herbstkulturen und Topfpflanzen befasst sich die neue Gärtnerbörse 04-05/2019. Einer der Beiträge stellt silberlaubige Pflanzen in den Mittelpunkt. Außerdem geht es um die Themen Mehrweg und Bio.

Zu den silberlaubigen Pflanzen zählt unter anderem die Strauchveronika Hebe topiaria ‘Silver’. Foto: Winfried Blauhorn

Silberlaubige schmücken bis ins Frühjahr hinein

Es gibt Zweijährige mit silbrigem Laub ebenso wie Stauden, Halbsträucher oder Sträucher. Mit ihren auffallenden Blättern lassen sie sich gestalterisch vielseitig einsetzen. Sie sind pflegeleicht und schmücken bis in das Frühjahr hinein. Deshalb eignen sie sich sehr gut für herbstliche oder winterliche Bepflanzungen.

Das Sortiment wird größer. Bei einzelnen Arten bieten die Jungpflanzenfirmen zunehmend unterschiedliche Sorten an. Bei Neuheitenprüfungen spielten sie daher auch an der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim eine Rolle. Gärtnerbörse 04-05/2019 fasst die Versuchsergebnisse der vergangenen Jahre zu silberlaubigen Pflanzen zusammen.

Tonnenweise Müll durch Einweg-Trays

Niemand käme auf die Idee, Schnittblumeneimer nach dem Verkauf ihres Inhalts einfach wegzuwerfen oder den Endkunden als Transporthilfe mitzugeben – selbstverständlich gehen die Eimer an die Veiling zurück und werden wiederverwendet. Beet- und Topfpflanzen fahren dagegen weitgehend auf der Einweg-Schiene.

Rund 180 Millionen Wegwerf-Trays soll der Vermarkter Royal FloraHolland jährlich in Umlauf bringen (Seite 28), nach einmaligem Gebrauch verwandeln sich diese in 23.000 Tonnen Müll. Die Tray-Stapel an der Gartencenter-Kasse mit dem Hinweis „Zum Mitnehmen“ bieten dafür keine echte Lösung.

Natürlich haben auch Mehrwegsysteme Auswirkungen auf die Umwelt, so müssen sie leer zurücktransportiert und gereinigt werden. Einer Studie zufolge sind sie in der Summe aber besser für die Umwelt (Seite 31). Entsprechende Systeme stehen zur Verfügung – jetzt kommt es auf den Willen aller in der Handelskette an, sich mit diesem Thema wohlwollend zu befassen.

Bio-Zierpflanzen tun sich noch schwer am Markt

Über mangelnde Nachfrage kann der Biosektor nicht klagen. Längst haben auch die Discounter die Bio-Schiene für sich entdeckt, bis hin zu einer engen Zusammenarbeit mit Anbauverbänden. Zierpflanzen aus biologischem Anbau tun sich am Markt aber noch schwer, obwohl es mittlerweile eine ganze Reihe von Produzenten gibt.

Zwei Veranstaltungen widmeten sich im vergangenen Jahr dem Thema Bio-Zierpflanzen (Seite 60 bis 65). Bei Ausgangsmaterial, Düngung, Pflanzenschutz und Vermarktung sind noch Fragen offen, weniger als im konventionellen Bereich können Bio-Gärtner hier auf Standard-Lösungen zurückgreifen.

Beim Absatz seien die Erzeuger selbst gefordert, hieß es in einer Diskussion. Sie müssten den Kunden das Besondere ihrer Produkte erklären – schließlich sollen diese einen höheren Kaufpreis akzeptieren, der durch den Mehraufwand bedingt ist.

Die weiteren Themen in der neuen Gärtnerbörse

Außerdem lesen Sie unter anderem diese Themen in der neuen Gärtnerbörse:

  • Knospenblüher – Sortenvielfalt und Kombinationsmöglichkeiten
  • Stacheldraht auf Wachstumskurs
  • Hymenolepis crithmoides – eine bienenfreundliche Kübelpflanze
  • Neue Form: Stecklinge im AutoStix-Streifen
  • Topfpflanzen-Königin aus Celle – Christian Wichmann im Porträt
  • Kötterheinrich: Hortensien als spannende Langzeitkultur

Dies und mehr lesen Sie in der Gärtnerbörse 04-05/2019, die am 20. April erscheint. Einzelhefte, Abos, E-Paper finden Sie im TASPO Online-Shop.