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Gärtnerbörse: weniger Trockenschäden bei Topfkulturen

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Herbstkulturen sind das Schwerpunktthema in Gärtnerbörse 4-5/2020. Einer der Beiträge befasst sich mit Trockenstress, der bei Topfkulturen im Sommer zu Schäden führen kann. Der Einsatz von Benetzungsmitteln wie zum Beispiel H2Gro wäre eine Möglichkeit, dem vorzubeugen.

Herbstpflanzen-Schau bei den Kientzler Kundentagen. Foto: Heinrich Dreßler

Wirkung von H2Gro bei Kulturen aus dem Herbstsortiment

Bei einigen Kulturen aus dem Herbstsortiment wurde im vergangenen Jahr an der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim die Wirkung des Produkts geprüft. Die in Kalenderwoche (KW) 23 getopften Pflanzen kamen in KW 29 in ein Allwetterhaus (geschützte Freilandbedingungen). Vorher gab es eine Gießbehandlung mit H2Gro (0,1 Prozent). Ferner galt die Vorgabe, erst nach deutlichem Abtrocknen des Substrates zu gießen. In KW 30 setzte eine Hitzewelle ein und die Temperaturen in Stuttgart-Hohenheim stiegen deutlich an.

In KW 32 wurden die Trockenschäden bonitiert. Deutlich wurde, dass nach Anwendung von H2Gro der Anteil geschädigter Pflanzen abnahm im Vergleich zur unbehandelten Variante. Auch die Schadstärke nahm insgesamt ab. Dabei wurden Unterschiede bei den Arten beziehungsweise Sorten beobachtet. Mehr dazu lesen Sie in der neuen Gärtnerbörse ab Seite 48.

Porträt: Betrieb Bartholme in der Gärtnersiedlung Bürstadt

Optimistisch stimmt der Blick in den Betrieb Bartholme in der Gärtnersiedlung Bürstadt (Seite 10). Neben Callunen stehen besondere Heidebegleitpflanzen wie Corokia und Empetrum auf dem Programm. Zu den Abnehmern gehören Friedhofsgärtner und der Fachhandel. Dank eigener Jungpflanzenanzucht kann der Betrieb flexibel auf den Markt reagieren. Dass Familie Bartholme den Blick nach vorn richtet, belegt auch der Ende vergangenen Jahres fertiggestellte Gewächshaus-Neubau.

Eine Umfrage unter sechs Zierpflanzenzüchtern sollte zeigen, wie die Unternehmen auf aktuelle Herausforderungen reagieren (Seite 30). Deutlich wurde dabei, dass robuste Pflanzen im Fokus der Züchtung stehen, die mit Schaderregern, extremen Temperaturen oder Trockenheit besser zurechtkommen. Gentechnik steht hier nicht auf der Agenda.

Nachhaltigkeit war bereits in der vorangegangenen Gärtnerbörse-Ausgabe ein Thema. Auch Stefan Gerritzen aus Kevelaer befasst sich mit nachhaltiger Produktion und Vermarktung (Seite 15). Bei seiner Eigenmarke „Calluna for Future“ spart er 50 Prozent Torf ein und verwendet Töpfe und Trays aus Recyclingmaterial. Zudem nimmt er als Demonstrationsbetrieb am Torfersatz-Projekt TerZ teil.

Weitere Themen in der neuen Gärtnerbörse

Außerdem finden Sie in der neuen Gärtnerbörse unter anderem diese Themen:

  • EU-Pflanzenpass: Formfehler bei der Deklarierung vermeiden
  • „Green Trend Report 2020/2021“ identifiziert acht Mega-Trends
  • Höhenkontrolle bei Gomphrena
  • Straelener Topfpflanzentag 2020: neue Wege der Rationalisierung
  • Applikation von Nützlingen mit Geräten – was ist zu beachten?
  • Austauschen statt wegwerfen: LED-Lösungen

Dies und mehr lesen Sie in Gärtnerbörse 4-5/2020. Einzelhefte, Abos und E-Paper gibt es im TASPO Online-Shop.

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