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Gärtnerei Berking: Familienbetrieb mit Tradition und Persönlichkeit

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Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs öffnete die Gärtnerei Berking im beschaulichen Denstorf, einem Dorf zwischen Braunschweig und Vechelde, ihre Pforten. Heute wird das Familienunternehmen bereits in der dritten Generation geführt und entwickelt sich stetig weiter. Doch die Grundpfeiler der Gärtnerei – Fleiß, Kundennähe und Qualität – bleiben bestehen.

Berkings Enkelin kennt jeden Winkel der Gärtnerei

Wenn Sabine Nebe gefragt wird, welchen Bereich in der Gärtnerei Berking sie am liebsten hat, gibt es für sie darauf nur eine Antwort: alle. Denn als Enkelin des Gründers Rudolf Berking kennt die 51-Jährige jeden Winkel der Gärtnerei, seit sie als kleines Kind über den Hof gelaufen ist. Und so wie sie ist auch die Gärtnerei seit ihrer Eröffnung im Jahr 1946 stetig gewachsen und hat sich entwickelt. „Nach dem Zweiten Weltkrieg ist diese Gärtnerei eher als Gemüsebetrieb eröffnet worden. Im Laufe der Jahre hat sie sich dann den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden angepasst und ist nun zu einer Gärtnerei mit eigener Produktion und Baumschule geworden“, erzählt Thomas Nebe, der zusammen mit seiner Frau die Familiengärtnerei leitet.

Die richtigen Investitionen zur richtigen Zeit

Derzeit umfasst die Gärtnerei Berking eine Gesamtfläche von etwa zwei Hektar, auf der sich unter anderem 1.600 Quadratmeter Baumschule, 390 Quadratmeter Verkaufsgewächshäuser, 300 Quadratmeter Schnittblumen und Dekorationen, 400 Quadratmeter Rosenhof und 1.800 Quadratmeter Produktionsgewächshäuser befinden. Doch damit ist die Entwicklung für die beiden Inhaber noch nicht abgeschlossen. Die Fläche, um weiter expandieren zu können, sei da, sagen Sabine und Thomas Nebe. „Da wir vor ein paar Jahren jedoch erst die Baumschule aufgebaut haben, sind jetzt erstmal keine größeren Bauprojekte geplant“, so der 53-Jährige.

Aktuell konzentrieren sich Sabine und Thomas Nebe deshalb vermehrt auf die Produktion und den Verkauf ihrer Waren, als auf den Ausbau der Gärtnerei. Es sei wichtig, zur richtigen Zeit in die richtigen Dinge zu investieren, um so nicht nur dem Zeitgeist, sondern auch den Bedürfnissen der Kunden entsprechen zu können. Das richtige Gespür hat das Inhaberpaar dabei in den vergangenen Jahren schon des Öfteren bewiesen. „Wir hatten das Glück, dass wir zwei oder drei Investitionen zur rechten Zeit gemacht haben, sodass wir dadurch nochmal einen Schub bekommen haben“, sagt Thomas Nebe.

Gärtnerei musste seit der Gründung einige Hürden passieren

Nichtsdestoweniger musste auch die Gärtnerei Berking seit ihrer Gründung einige Hürden passieren, um weiter bestehen zu können. Zu den größten Herausforderungen, denen sich der Betrieb in den vergangenen Jahren stellen musste, gehört die derzeitige Corona-Pandemie. „Die Saison hatte begonnen, die Produktion war da und dann mussten wir schließen. Das hätte schon ins Tal der Tränen führen können“, sagt Thomas Nebe. Die Kunden jedoch hätten der Denstorfer Familiengärtnerei die Treue gehalten. Auch über einen Onlineshop hätten Sabine und Thomas Nebe nachgedacht. „Als wir kurz davorstanden, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, durften wir wieder öffnen und wurden überrannt“, erzählt der Zierpflanzengärtnermeister mit einem Lächeln. Seiner Ansicht nach konnte die Gärtnerei Berking von jeder Herausforderung, der sie sich bisher stellen musste, ab einem gewissen Punkt auch profitieren, sodass diese Erfahrungen nie gänzlich negativ für das Inhaberpaar waren.

► Mehr über das vom Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau als Fünf-Sterne-Premiumgärtnerei ausgezeichnete Familienunternehmen Berking und sein Erfolgsrezept lesen Sie in unserem ausführlichen Unternehmensporträt in TASPO GartenMarkt.

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