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GaLaBau 2012: nachhaltige Alternative zu tropischen Hölzern

Das norwegische Holzunternehmen Kebony ASA stellt seine umweltfreundliche Holzart Kebony vor. Ein nachhaltiges Holzbehandlungsverfahren härtet heimische Weichhölzer aus und schafft eine hochwertige Alternative zu tropischen Harthölzern. Kebony zeichnet sich nach eigenen Angaben besonders durch Witterungsresistenz, Belastbarkeit und geringen Pflegeaufwand aus. 

Kebony ist eine Alternative zu tropischen Hölzern. Werkfoto

Kebony ASA ist auf der GaLaBau am Messestand der Gratenau Holz GmbH vertreten, die in Deutschland Kebony-Holz als Terrassen- und Fassadenholz vertreibt.

Mit Kebony präsentiert sich auf der GaLaBau ein ökologisches Gegenmodell, das Weichhölzer durch Modifizierung für den Außeneinsatz geeignet macht. Die Kebony-Technologie komme ohne chemische Zusätze aus: Verwendet wird Furfurylalkohol, ein Abfallprodukt der Zucker- und Maisverarbeitung. Es imprägniert heimische Hölzer wie Ahorn, Kiefer und Buche und härtet sie durch Kebonisierung.

Bei dem Verfahren dringt der Alkohol unter hohem Druck ins Holz ein und verbindet sich trocknend mit den Holzzellen. Dies verhindert, dass Wasser in die Holzfasern eindringt und macht das Holz witterungsresistent und stabil. Das Verfahren schützt zudem vor Fäulnispilzbefall und Schadinsekten. So entsteht Kebony, ein Naturprodukt mit nachhaltigem Lebenszyklus. (ts)
Halle 3, Stand 542