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GaLaBau: Betriebe blicken optimistisch in die Zukunft

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Als mindestens „befriedigend“ bewerten die Mitglieder des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) die aktuelle wirtschaftliche Situation der Branche – und das mitten in der Corona-Pandemie. Auch mit Blick auf die kommenden Jahre sind die Unternehmen positiv gestimmt, wie die jetzt vom BGL vorgelegte Herbst-Konjunkturumfrage zeigt.

Laut aktueller Konjunkturumfrage des BGL bewerten über ein Drittel der GaLaBau-Betriebe die Auftragslage in diesem Herbst besser als im Vorjahr. Foto: BGL

2020 „gesamtgesellschaftlich ein Ausnahme- und Krisenjahr“

2020 sei Corona-bedingt „gesamtgesellschaftlich ein Ausnahme- und Krisenjahr, mit unvorhersehbaren und dramatischen Entwicklungen in vielen Wirtschaftsbereichen“, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb. Vor diesem Hintergrund habe das positive Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage laut BGL eine besondere Bedeutung – rund 97 Prozent der befragten GaLaBau-Betriebe stufen darin die momentane wirtschaftliche Situation der Branche mindestens als „befriedigend“ ein, einige Ergebnisse fallen sogar besser aus als in den Vorjahren und geben so Anlass zu vorsichtigem Optimismus für 2021, wie der Verband erklärt.

GaLaBau-Betriebe derzeit mit Aufträgen gut ausgelastet

Befragt, wie sie die Zukunftsaussichten der GaLaBau-Branche in den kommenden fünf Jahren einschätzen, antworteten rund 92 Prozent der Umfrage-Teilnehmer demnach mit „sehr gut“ bis „befriedigend“. Die langfristige wirtschaftliche Situation ihres eigenen Unternehmens stuften die Befragten laut BGL sogar noch optimistischer ein – fast 94 Prozent gaben mindestens „befriedigend“ an, zehn Prozent davon sogar „sehr gut“. Grund für diese positiven Umfrage-Ergebnisse dürfte dem BGL zufolge die insgesamt gute Auftragslage der GaLaBau-Betriebe sein. So seien die Unternehmen im Bereich „Neubau“ aktuell im Schnitt 19 Wochen lang voll ausgelastet und damit zwei Wochen mehr als im Herbst 2019. Ähnlich sieht es bei den Pflegeaufträgen aus, die aktuell eine Vollbeschäftigung für die nächsten 13 Wochen gewährleisten – ebenfalls zwei Wochen mehr als im Vorjahresherbst.

Entsprechend bewerten in der BGL-Konjunkturumfrage 36 Prozent der befragten Betriebe – die laut BGL jeweils im Schnitt 21 Mitarbeiter beschäftigen – die derzeitige Auftragslage besser als im Vorjahr, 54 Prozent setzen sie mit 2019 gleich. Wie die Herbstumfrage außerdem ergab, erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe rund 58 Prozent ihrer Umsätze im Bereich „Privatgarten“ – da viele Menschen aufgrund der Corona-Pandemie mehr in die Lebensqualität zu Hause und im eigenen Garten investierten, statt in den Urlaub zu fahren, erlebe die Branche gerade einen starken Trend zum gepflegten Privatgarten, erläutert der BGL.

BGL: „Mehr langfristige Förderprogramme für grüne Infrastruktur“

„Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation bleiben wir in diesem Segment für 2021 vorsichtig optimistisch“, so Verbandspräsident von Wurmb. „Was wir aber dringend brauchen, sind weitere Investitionen und Planungssicherheit bei den öffentlichen Aufträgen für das ‚Grün in der Stadt‘. Hier benötigen wir von der Bundes- und Landespolitik mehr langfristige Förderprogramme für grüne Infrastruktur, Parks und öffentliche Grünflächen als Investition in Lebensqualität und Klimaschutz in den Innenstädten.“ Laut von Wurmb müsse sich die Branche darüber hinaus unternehmerisch und verbandspolitisch noch besser aufstellen, „auch zu den großen Themen wie Klima- und Umweltschutz“.

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