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GaLaBau: Drainfähige Fugen mit vielen Vorteilen

Ein Ziel des Gesetzgebers ist es, dass so wenig Flächen wie möglich dauerhaft versiegelt werden. Mit den wasserdurchlässigen Fugenmörteln der Firma PCI lassen sich langlebige versickerungsfähige Pflasterflächen hergestellt werden.

Pflastersteine verfugen im Schlämmverfahren, hier mit PCI Pavifix PU. Werkfoto

„Bei Flächen, die nicht einer kontinuierlichen Belastung etwa durch starken Straßenverkehr ausgesetzt sind, ist die ungebundene Bauweise in Kombination mit einer wasserdurchlässigen Verfugung zumeist von Vorteil“, bestätigt Oliver Marek, Produktmanager Bauprodukte bei PCI. „Abhängig von der Belastung haben sich hier PCI Pavifix 1K, PCI Pavifix 1K Extra (für Gehwege, Terrassen und Auffahrten) und PCI Pavifix PU (für stark beanspruchte Bereiche) als sehr geeignet erwiesen.

Die erforderliche Fugenfülltiefe liegt dabei abhängig vom Material und der Beanspruchung zwischen 25 und 40 Millimeter“, führt der Fachmann weiter aus.
Bei Starkregenfällen sorgen drainfähige Fugen für eine spürbare Entlastung der Kanalisation. Sie entsprechen daher den Forderungen des Wasserhaushaltsgesetzes, das eine ortsnahe Entwässerung vorsieht. Positiv auch der Kostenaspekt: Je höher die Wasserdurchlässigkeit der Fläche, desto geringer ist die gebührenrelevante Abflussfläche. „PCI bietet für diese Bauweise eine Produktpalette mit spezifischen Vorteilen. So sacken die gebundenen PCI Fugenmörtel nicht nach und können nicht ausge-spült oder ausgekehrt werden. Wichtig: Das Pflaster muss fest eingebettet sein und die Tragschicht muss so bemessen sein, dass keine schädlichen Verformungen entstehen. Starre Fugen können Bewegungen der Steine nicht kompensieren“, betont Oliver Marek.

Ein gelungenes Beispiel für eine gebundene und dennoch wasserdurchlässige Pflasterfläche zeigt die Sanierung des Museums Biedermann in Donaueschingen. Auf der 900 Quadratmeter großen Fläche vor dem Ausstellungsgebäude entschieden sich die Verantwortlichen, Natursteinpflaster zu verlegen. „Genauso hochwertig wie dieses Material sollte da auch der Verfugungsmörtel sein“, erläutert Oliver Marek. „Mit dem zweikomponentigen PCI Pavifix PU konnte eine optimale Wahl getroffen werden. In Verbindung mit der drainagefähigen Unterkonstruktion wird einsickerndes Wasser zuverlässig abgeführt“, bestätigt er.

Darüber hinaus sorgten die Bau-Profis für eine Fugentiefe von 40 Millimeter. Dadurch hält die Fläche auch Fahrzeugbelastung stand. Ebenfalls besonders wichtig und praktisch für den öffentlichen Platz des Museums: Durch die Fugen kann zwischen den Steinen kein Unkraut wachsen, sodass die Fläche einfach und mit geringem Aufwand sauber gehalten werden kann. (ts)

Kontakt: www.pci-augsburg.eu
Halle 4A, Stand 4A-217