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GaLaBau: High-Tech-Nachsäen zu bezahlbarem Preis

Jeder Zierrasen altert im Verlaufe der Zeit. Graspflanzen sterben, Sorten verschwinden, wodurch die Pflanzdichte abnimmt. Unerwünschte Gräser und Moos bekommen so die Möglichkeit, sich in die Grasmatte einzunisten. Dann ist es Zeit, die Grasmatte zu verjüngen. Die Schlüsseltechnik für diese Erneuerung ist das Nachsäen. Die neue Nachsäkombi-Maschine DZC600 von Eliet (8553 Otegem, Belgien) ermöglicht High-Tech-Nachsäen zu einem bezahlbaren Preis.

Die neue Nachsäkombi-Maschine DZC600 von Eliet. Werkfoto

Nach einem intensiven Vertikutiervorgang kann man beginnen. Die DZC 600 ist leicht zu bedienen. Obwohl die Maschine eine Arbeitsbreite von 600 Millimetern hat, sind die Abmessungen der Nachsämaschine kompakt und dank des Walzenantriebs ist sie leicht zu steuern.

Die vollständige Bedienung kann am Lenker geschehen. (Einschalten der Messer, Einschalten des Fahrantriebs, Öffnen des Samenstreuers, Einstellen der Arbeitstiefe). Die Fahrgeschwindigkeit ist dank des Radantriebs gleichbleibend und die Aussaatmenge kann sehr genau eingestellt werden. Der Verjüngungseffekt einer Nachsäbehandlung ist bei ausreichendem Niederschlag innerhalb von 14 Tagen sichtbar. Die DZC 600 kann übrigens auch als Vertikutierer eingesetzt werden, was die Einsatzmöglichkeiten erweitert.

Die Messerwelle, die vorne in der Maschine angebracht ist, fräst Rillen von 10 bis 15 Millimetern Tiefe in die Rasenerde und schafft so das Saatbett für den Grassamen. Die Messer drehen entgegen der Fahrtrichtung und werfen die Erde in einem großen Bogen nach hinten, sodass sie nicht sofort die Rillen wieder abdeckt. Ein kompaktes und technisch einzigartiges Samenverteilsystem (Helix Seed DuctTM) führt den Samen unter dem Wurfstrom des Schmutzes durch und streut über kleine Kanäle präzise bis oberhalb der geschnittenen Rillen. Ein kleiner Windgenerator bläst Luft durch die Samenstreutrichter, sodass der Samen beim Ausstreuen angeblasen wird. Dadurch fällt der Samen schneller und landet genau in dem Saatbett.

Die angetriebene Gummilaufwalze befindet sich direkt hinter der Ausstreuzone und drückt das Saatbett an, sodass ein guter Kontakt zwischen dem Boden und dem Samen entsteht. Der Strom der wegbeförderten Erde fällt erst hinter der Laufwalze auf die gesäte Zone nieder. Diese Erde deckt das Saatbett ab und sorgt sozusagen für eine Schutzschicht auf dem Samen, wodurch die Wachstumschancen vergrößert werden. (ts)

Kontakt: www.eliet.de
Halle 10.0, Stand 10.0–102