Alle News

Kleingärtner im Hungerstreik

Zum Hungerstreik als letzten Ausweg griffen Kleingärtner in Halberstadt (Sachsen-Anstalt). Das meldete das Hamburger Abendblatt. Der Grund: Ihnen wurde untersagt, ihre Lauben als ständigen Wohnsitz zu nutzen. Nach mehreren Prozessen wurde sogar ein Zwangsgeld in Höhe von 2.500 Euro verhängt. Manche der Kleingärtner wohnen schon seit 30 Jahren dauerhaft in ihren Gartenlauben. Aber bereits 1999 sprach der Landkreis Harz ein entsprechendes Verbot aus. Die Laubenpieper wollten das nicht akzeptieren und schlugen vor, den Grund und Boden zu kaufen. Sie beriefen sich dabei auf das Sachenrechtsbereinigungsgesetz, dies sichert Pächtern, die zu DDR-Zeiten auf fremden Grund und Boden auf eigene Kosten ein Haus oder eine Laube errichteten und bewohnten, ein Kaufrecht zu. Der Landkreis argumentierte dagegen, dass Grünland nicht dauerhaft bewohnt werden dürfe