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GaLaBau: nachhaltig und effizient kuppeln

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Josef Huber, Firmenchef des Oberstdorfer Unternehmens „Huber – Landschaft bewegen“ hat sein Arbeitsgebiet dort, wo andere Urlaub machen: Auf einer entlegenen Anhöhe am Fuß der Allgäuer Alpen steht sein Schreitbagger S10. Sofern es die Schneelagen zulassen, bewegt sich Huber mit seinem Kaiser S10 auf Alpinbaustellen unter anderem zur Berg- und Wanderwegsanierung.

Josef Huber schätzt die Pister Multikupplung an seinem Kaiser S10. Die Leitungen lassen sich mit einem Handgriff problemlos ankuppeln. Foto: Huber

Absolut tropffreie Flatface-Kupplungen

Der schützende Umgang mit der Natur ist für Firmeninhaber Huber eine Selbstverständlichkeit. Die Arbeiten in Landschafts- und Wasserschutzgebieten erfordern aber auch von Seiten des Gesetzgebers besondere Vorsicht. Ölverluste, auch nur in geringen Mengen, wie sie bei jedem Kupplungsvorgang mit herkömmlichen Schraub- oder Steckkupplungen vorkommen, sind tabu. Das gilt genauso für die Garten- und Landschaftsgestaltung, privat wie öffentlich.

Huber betreibt seinen Schreitbagger deshalb ausschließlich mit biologisch abbaubaren Hydrauliköl und rüstete seine Maschine zusätzlich mit einem Pister Multikuppelsystem von der Hain Industrievertretung GmbH nach. An Vorteilen nennt Huber, dass die darin verwendeten Flatface-Kupplungen absolut tropffrei seien und die geschützte Kniehebelmechanik es ermögliche, unter jedem Restdruck im Anbaugerät anzukuppeln.

Ölverluste addieren sich

Die Entscheidung für ein hochwertiges Kuppelsystem traf Huber aber auch aus wirtschaftlicher Überlegung. Bei regelmäßigem Wechselvorgang mit Schraubkupplungen addieren sich Ölverluste – rein durch den Kuppelvorgang – schnell auf ein bis zwei Kanister Hydrauliköl pro Jahr. Bei dem relativ teuren Bio-Öl entstehen ihm allein dadurch bereits Kosten in Höhe von rund 600 Euro pro Jahr, schätzt Huber.

Der zweite Kostenpunkt ist der Zeitverlust durch den Maschinenstillstand während des Kuppelvorgangs. Insbesondere im GaLaBau wechselt Huber schnell bis zu 20 Mal am Tag das Werkzeug. Bei jedem Kuppelvorgang verliert er ohne System, je nach Leitungszahl, zwischen fünf und zehn Minuten Arbeitszeit. Da kommen schnell einige unnötige Stunden zusammen.

Kosten sparen durch richtige Gerätewahl

Und ein dritter wichtiger Kostenaspekt ist das Arbeiten mit dem richtigen Werkzeug. „Man probiert nicht erst noch aus, ob es denn mit dem gerade angehängten Werkzeug nicht doch gehen könnte, sondern wechselt gleich auf das richtige Anbaugerät“, so Huber. Dadurch spart er sich weitere Kosten durch Instandsetzung und frühzeitigen Verschleiß.

Warum also nicht gleich einen vollhydraulischen Schnellwechsler? Die Erklärung ist einfach. „Bei Arbeiten in weichen Untergründen habe ich das Problem, dass beim Automaten die gesamte Kupplungsbatterie im Erdreich verschwindet und das System beim Auskuppeln stark verschmutzt. Daher muss ich beim Wechselvorgang mit dem Automaten ebenfalls aussteigen und alles reinigen.“ Dadurch würden sich die Vorteile aufheben und es stünden nur deutlich höhere Anschaffungskosten gegenüber der Pister Multikupplung zu Buche.

Extrem flache Bauweise reduziert mögliche Schäden

Einen weiteren Vorteil erklärt Christian Hain, Geschäftsführer der Hain Industrievertretung GmbH: „Die extrem flache Bauweise unserer Pister Multikupplung reduziert die Gefahr möglicher Schäden durch sonst exponierte Kulissen und Hebel anderer Systeme.“

Die Systeme des Herstellers Pister Kugelhähne GmbH gibt es mittlerweile ab einer Nennweite DN10 für Mini- und Microbagger bis hin zu DN25 Systemen für große Abbruchmaschinen. Die Firma Hain Industrievertretung GmbH, Vertriebspartner der Firma Pister Kugelhähne GmbH, unterhält einen Lagerstandort in Marktoberdorf im Allgäu.