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GaLaBau-Unternehmen: gute Vorsätze für 2019?

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Was haben sich Garten- und Landschaftsbau-Betriebe für 2019 vorgenommen? Was wollen sie im neuen Jahr anders machen? Werden sich die Preise verändern? Und was sind ihre Wünsche an Kunden, Mitarbeiter und Politiker? Die TASPO fragte bei verschiedenen GaLaBau-Unternehmern nach.

Helmut Haas, Helmut Haas Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (Wangen-Roggenzell)

Unser wichtigster Vorsatz für 2019: Wir wollen unsere Organisationsprozesse und die innerbetrieblichen Strukturen weiter optimieren.

Natürlich erarbeiten wir für 2019 neue Kalkulationsansätze, die Kostenstruktur ändert sich ja ständig. Wir fangen jetzt gerade an mit der Plankostenrechnung für 2019 und haben das bis voraussichtlich Mitte bis Ende Januar abgeschlossen.

Die Mitarbeitersituation ist für uns zum Glück gut. 2018 habe ich 15 neue Mitarbeiter gefunden. Für 2019 haben wir vier Ausbildungsplätze zu vergeben, wovon drei bereits vergeben sind, also suchen wir nur noch einen Azubi für 2019.

Unsere größte Herausforderung: das derzeitig hohe Niveau zu halten und auszubauen. Wenn man einen Berg hochläuft, geht es irgendwann auch wieder bergab. Falls die wirtschaftliche Entwicklung wieder rückläufig sein wird, möchte ich genug Marktstärke haben. Ich will nicht im einen Jahr fünf Leute einstellen und im nächsten Jahr vier entlassen. Ich möchte unseren Mitarbeitern möglichst einen Lebensplatz bieten.

Meine Wünsche an die Kunden: dass sie so bleiben, wie sie sind.
Mein Wunsch an unsere Mitarbeiter: Dass sie sich weiter so einsetzen wie bisher. Das kann ich allerdings auch selbst steuern, denn wie es in den Wald rein ruft …

Dietmar Wildi, Wildigarten Garten- und Landschaftsbau (Villingen-Schwenningen)

Unser wichtigster Vorsatz für das Jahr 2019: Wir möchten unsere Mitarbeiter noch mehr als bisher am Erfolg teilhaben lassen.

Konkrete Geschäfts-, Arbeits- oder Unternehmensbereiche, die sich verändern werden, kann ich gar nicht benennen, denn wir sind ja in unserem ganzen Unternehmen in ständigen Verbesserungs- und Kreativprozessen – das gilt sowohl für unsere Kunden als auch intern. Eine ganz wichtige Aufgabe ist das Finden und Binden neuer Leute an das Unternehmen. Wir sind immer auf der Suche nach fähigen und qualifizierten Mitarbeitern.

Das Prädikat „Familienorientiertes Unternehmen“, das uns 2015 vom Wirtschaftsministerium, Arbeitgeberverbänden und Landesfamilienrat verliehen wurde, hilft uns sehr dabei, das nach außen zu kommunizieren. Auch die Mitgliedschaft in der Initiative für gute Arbeit und Ausbildung ist ein wichtiger und guter Baustein auf dem Weg, eine gute und immer bessere Arbeitgebermarke zu sein. Wir versuchen, uns den Bedürfnissen der sich ständig wandelnden Lebensbedingungen der Mitarbeiter anzupassen, zum Beispiel mit Elternzeit oder anderen flexible Arbeitszeit-Modellen.

So ist für mich die größte Herausforderung für 2019 tatsächlich die Mitarbeitergewinnung. Nur mit denen können wir etwa die vielen Aufträge aufgrund der großen Nachfrage termingerecht ausführen.

Unsere Wünsche an unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner haben wir in diesem Jahr – in unserer Weihnachtspost – so formuliert: „Mensch und Maß vergiss das nicht, müssen sein im Gleichgewicht!“ (ein Zitat von Friedrich Löchner). Vor allem wünschen wir allen Gesundheit und Zufriedenheit, denn genau das ist Maß aller Dinge.

Unsere komplette Umfrage mit Stimmen weiterer GaLaBau-Unternehmer lesen Sie in der aktuellen TASPO 51/2018, die am 21. Dezember erschienen ist.