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GaLaBau wirbt Nachwuchs mit Poetry-Slam-Video

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Nachwuchswerbung ist ein zentrales Thema beim BGL. Den Puls der Zeit will der Fachverband Hamburg mit einem besonderen Video treffen, in dem der Berliner Poetry-Slammer Lars Ruppel den Beruf des Landschaftsgärtners auf besondere Art und Weise vorstellt.

Faustcheck und los geht´s: Der Imagefilm des FGL HH macht Lust auf den Beruf des Landschaftsgärtners. Foto: Black Peach Media

Poetry Slam als Ausdrucksform von Emotionen

Die literarische Ausdrucksform der Poesie hat eine lange Tradition, die wie kaum eine andere mit Emotionen verbunden ist. Nicht zuletzt Shakespeare verlieh mit Gedichten seinen Gefühlen Ausdruck. Diese Tradition hat vor einigen Jahren eine regelrechte Renaissance erlebt. In den urbanen Zentren werden immer mehr Poetry Slams veranstaltet, bei denen junge Künstler gegeneinander antreten und ihre Reime vortragen, die teilweise auch improvisiert werden, was wiederum einen Bezug zur HipHop-Kultur der 1980er und 1990er Jahre hat. Diesen Trend greift man beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg (FGL HH) auf und engagierte mit Lars Ruppel einen bekannten Berliner Poetry Slammer, um in einem Image-Video für den Beruf des Landschaftsgärtners zu werben. „Um Emotionen und Begeisterung geht es auch in der Berufswahl. Warum also nicht Poesie und bewegte Bilder miteinander verbinden und einen poetischen Imagefilm drehen?“, fragt Sylvia Eggers, Referentin für Nachwunschwerbung beim FGL HH.

Ruppel dichtet Reime über Landschaftsgärtner

Damit war die Idee geboren und Ruppel wurde engagiert. Der Berliner nimmt nicht nur bei internationalen Poetry Slams teil, er schreibt auch Gedichte für Unternehmen, um deren Kommunikation in Versen Ausdruck zu verleihen. „Individuelle Lyrik-Lösungen“, nennt er diese Art von Poesie. „Lars Ruppel hat schnell verstanden, worum es geht. Ich habe ihm Stichworte und Stimmungen genannt, die wir gern transportieren wollten. Er hat ein beeindruckendes Talent, diese Botschaften in Verse zu gießen und mit Worten Bilder zu malen“, zeigt sich Eggers begeistert. „Stell dir vor, du könntest diese Welt neu gestalten. Das Schlechte verschönern, das Gute erhalten!“ So beginnt Ruppel seinen Vortrag. „Ich habe in der Stadt Feldforschung betrieben und geschaut, wo man die Arbeit der Landschaftsgärtner sehen kann. Dann habe ich die Perspektive der Berufsanfänger eingenommen und überlegt: Was würde ich hören wollen, wenn man mich für den Beruf begeistern wollte? Was wären die Dinge, die ich am tollsten fände?“, erklärt Ruppel sein Vorgehen.

Bewegtbild unterstützt Aussage des Textes

Als der Text stand, wurde das Ganze noch von bewegten Bildern begleitet in einem Video zusammengeführt, das einen modernen Blick auf die Arbeit eines angehenden Landschaftsgärtners wirft. „Uns war von Vornherein klar, dass wir das Gedicht mit bewegten Bildern unterlegen und seine Wirkung so noch verstärken möchten“, erklärt Eggers weiter. Mit der Hamburger Filmproduktion Black Peach Media und der Auszubildenden Thyra Röhl als Hauptdarstellerin war das Team komplett. „Thyra erfüllt die Worte mit Leben. Sie fährt den Radlader, lässt die Kettensäge erklingen, schneidet Hecken und gestaltet mit Grün“, fügt Michael Rösser von Black Peach Media hinzu. Neben Thyra Röhl komplettieren Mitarbeiter aus Mitgliedsbetrieben des FGL HH als weitere Darsteller die Besetzung.  „Natürlich sind hier der Text und die Art und Weise, unsere Botschaften zu vermitteln, alles andere als unterschwellig. Aber sie sind anderes, modern und zeitgemäß. Poetry Slam ist unter jungen Leuten extrem populär. Wenn wir unseren Beruf so künstlerisch und wertig verkaufen, sprechen wir damit kreative Köpfe an, die Lust auf etwas Neues haben. Genau solche Menschen suchen wir“, führt Dr. Michael Marrett-Foßen, Geschäftsführer des FGL HH abschließend aus.

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