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Gardena legt Rekordergebnis beim Umsatz vor

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Der Gartengerätehersteller Gardena hat sein Ergebnis für das vergangene Jahr vorgelegt und erzielte laut eigenen Angaben ein Rekordergebnis. Mit einem währungsbereinigten Umsatz von 934 Millionen Euro der Gardena Division konnte eine 13-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr erzielt werden.

Seit 2018 für die deutschen Standorte der Gardena Division der Husqvarna Group zuständig und zufrieden mit den Ergebissen des vergagenen Jahres, Pär Åström. Foto: Gardena

Alle Produktgruppen verzeichnen Wachstum

Gardena setzt seinen Wachstumstrend weiter vor und erzielte im vergangenen Jahr ein erneutes Rekordergebnis. Das belegen die jüngst veröffentlichten Zahlen des Gartengeräteherstellers, dessen Anteil am Gesamtumsatz der Husqvarna Group 22 Prozent betrug. Demnach konnte man in allen Produktgruppen wachsen, heißt es von Seiten Gardena. „Bereits zum Halbjahr hatte sich abgezeichnet, dass viele Verbraucher in Zeiten der Pandemie den Garten für sich entdeckt haben. Dieser Trend hat sich auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin positiv auf die Nachfrage ausgewirkt, insbesondere bei Handgeräten, Bewässerungsprodukten sowie Smart Gardening. Darüber hinaus hatten unsere zahlreichen Neuheiten entscheidenden Einfluss auf diesen Erfolg“, erklärt Pär Åström, Präsident der Gardena Division innerhalb der Husqvarna Group das Wachstum.

Investitionen in Standorte getätigt

Durch die vergangenen guten Ergebnisse konnte Gardena die erzielten Gewinne in das eigene Unternehmen investieren, um sich für ein weiteres Wachstum zu rüsten. So wurden insgesamt 32 Millionen Euro in die Erweiterung des Werks Heuchlingen bei Heidenheim investiert, was mittlerweile fertiggestellt und in Betrieb genommen wurde. Ebenfalls erweitert wurde gemeinsam mit dem Logistikpartner Honold ein neues Lager für Produktions- und Distributionslogistik mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern. Auch diese Betriebsstätte wurde Ende 2020 in Betrieb genommen. Zudem investierte Gardena auch in den eigenen Nachwuchs und modernisierte das eigene Ausbildungszentrum in Niederstotzingen (TASPO Online berichtete).  Trotz Corona bilde man aktuell mehr junge Menschen aus, als in den Jahren zuvor. Insgesamt beschäftige die Husqvarna Group derzeit 2.130 Menschen in den deutschen Standorten, denen Åström sehr dankbar für ihren Einsatz ist. „Die Herausforderungen des zurückliegenden Jahres waren absolut ungewöhnlich. Gemeinsam haben wir aber bewiesen, dass wir auch mit sich schnell ändernden Rahmenbedingungen und Planungsunsicherheiten sehr gut umgehen können. Das haben wir unserer strukturellen Flexibilität, aber vor allem dem außergewöhnlichen Einsatz unseres gesamten Teams zu verdanken.“

Fortschritte beim Thema Nachhaltigkeit

Des Weiteren hat Gardena im vergangenen Jahr gemeinsam mit Bosch das System der Power for All Alliance gegründet, einem leistungsstarken Akku-System für herstellerübergreifende Geräte (TASPO Online berichtete). Auch das Thema Nachhaltigkeit behielt das Unternehmen stets im Blick und machte Fortschritte beim Ausbau der Nachhaltigkeitsstrategie. So werden seit 2021 alle Standorte mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Beim Klimabewusstsein landete Gardena in einer Studie des Wirtschaftsmagazins „Capital“ sogar auf dem zweiten Platz basierend auf der Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen im vergangenen Jahr. Für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis war zudem das Gardena Micro-Drip-System nominiert und schaffte es bis ins Finale. Auch unter den Verbrauchern genoss der Gartengerätehersteller den Ergebnissen einer weiteren Studie zufolge ein hohes Ansehen.

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