Gardena setzt auf Wetterdaten bei smarter Gartenbewässerung

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Gardena bezieht lokale Wettervorhersagen bei der automatischen Gartenbewässerung mit ein. Foto: Gardena

In Zeiten von Extremwetterereignissen und immer heißer werdenden Sommern setzt Gardena bei seinem Smart System lokale Wettervorhersagen bei der Gartenbewässerung mit ein. Der Wasserverbrauch soll damit deutlich ökologischer gestaltet werden.

Lokale Wettervorhersage hilft bei Bewässerungsplanung

Mit dem jüngsten Update der App für ihr firmeneigenes Gardena smart System zur intelligenten Gartenbewässerung werde die lokale Wettervorhersage bei der Bewässerungsplanung berücksichtigt. Neben den klassischen, bereits integrierten Zeitplänen haben Gartenbesitzer durch die neue Funktion die Möglichkeit weitere Faktoren einzubeziehen, um die Bewässerung nur dann zu starten, wenn es wirklich nötig ist. So kann der Wasserverbrauch optimiert und deutlich gesenkt werden. Die Berücksichtigung der Wettervorhersage sei im Juni-Update der App für das Gardena smart system enthalten. Für die automatische Steuerung seien allerdings smart Water Control oder smart Irrigation Control sowie das smart Gateway erforderlich.

Optimierung des Wasserverbrauchs

Über den smart Sensor werde laut Gardena die Bodenfeuchte gemessen, um auf deren Grundlage einen Bewässerungszyklus zu planen. Der Sensor meldet einen bereits ausreichend feuchten Boden, dann werde der anstehende Vorgang der Bewässerung ausgesetzt. Der entsprechende Schwellenwert ist einstellbar und individuell anpassbar. Eine weitere Möglichkeit sei eine dynamische Anpassung der Bewässerungszeiten über die sich im Saisonverlauf ändernden Zeiten von Sonnenaufgang, sowie Untergang. Dies geschehe auf Wunsch automatisch basierend auf dem Standort des Gartens.

Keine Bewässerung bei vorhergesagtem Regen

Als weitere Optimierungsmöglichkeit könne ab sofort auch eine Berücksichtigung der lokalen Wettervorhersage zugeschaltet werden. Sollte ausreichend Niederschlag vorhergesagt sein, könne ein geplanter Bewässerungsvorgang automatisch ausgesetzt werden. Falls vorhanden, kann diese Funktion auch mit der Messung der tatsächlichen Bodenfeuchte über den smart Sensor kombiniert werden. Somit stellt Gardena dem Anwender drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, seine Gartenbewässerung zu optimieren, die jeweils einzeln oder in Kombination miteinander aktiviert werden können. Laut Unternehmen erhalten die Pflanzen dadurch genau so viel Wasser, wie sie brauchen um zu gedeihen. Gleichzeitig könne der Gartenbesitzer seinen Wasserverbrauch senken, was Vorteile für die Umwelt, als auch die Finanzen bringe.

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