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Gardena setzt zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien

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Der Hersteller von Gartengeräten Gardena hat zu Beginn des Jahres bekannt gegeben, dass sämtliche Produktions-, Logistik- und Verwaltungsstandorte zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden. Damit werde die letzte Lücke beim Ökostrom im Unternehmen geschlossen.

Zum Jahreswechsel wurde bei Gardena zu 100 Prozent auf Ökostrom umgestellt. Foto: seagul/ Pixabay

Nachhaltigkeitsprogramm bei Gardena

Das Thema Nachhaltigkeit ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie für viele Unternehmen von enormer Wichtigkeit. So auch beim Hersteller von Gartengeräten Gardena, der eigens das unternehmensinterne Nachhaltigkeitsprogramm „Sustainovate“ ins Leben gerufen hat. „Unser wirtschaftliches Handeln hat Folgen für die Umwelt und das Klima. Es ist wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind und uns den daraus resultierenden Herausforderungen stellen. Auf diesem Weg müssen wir lernen und uns ständig verbessern. Mit einem klaren Programm und einer Vielfalt an Maßnahmen gehen wir als Unternehmen diesen Weg“, heißt es auf der Homepage des Unternehmens. Bausteine des Programms sind zum Beispiel ein Firmengarten im Ulmer Industriegebiet, oder auch Kooperationen im Sozialwesen und mit UNICEF. Im firmeneigenen Qualitäts-, Energie- und Umweltmanagement seien sämtliche Normen entsprechend zertifiziert und werden laut eigener Aussage fortlaufend optimiert.

Jetzt zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen

Schon bei der Auswahl von Lieferanten werden deren Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt und die Unternehmen dazu auditiert. Demnach werden alle Fertigungsstandorte weltweit sowie der Stammsitz von Gardena in Ulm mittlerweile mit Ökostrom aus erneuerbaren Quellen versorgt. Am Standort Heuchlingen werde sogar ein eigenes Blockheizkraftwerk zur Energiegewinnung betrieben. Bereits seit Januar 2017 werden die deutschen Standorte in Ulm, Heuchlingen und Niederstotzingen zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt. Auch im tschechischen Standort Třinec wurde dieser Status bereits 2017 erreicht. 2018 folgte der weitere tschechische Standort Vrbno. Aufgrund von Vertragsbindungen, die bis Ende 2020 berücksichtigt werden mussten, bestand noch keine 100-prozentige Ökostromnutzung am Logistikstandort Laichingen sowie in den Produktionsbetrieben im tschechischen Bruntál und im australischen Dandenong.

Letzte Lücken zum Jahreswechsel geschlossen

Zum Jahreswechsel wurden laut Gardena auch diese letzten bestehenden Lücken geschlossen. Insgesamt betrug die Deckung des gesamten Strombedarfs bei allen Gardena-Standorten zu 98 Prozent aus Strom aus erneuerbaren Energien. Durch diesen Lückenschluss sei nun ein wichtiger Meilenstein im Nachhaltigkeitsprogramm des Unternehmens erreicht, heißt es weiter.

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