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gardiente 2020: Veranstalter prüfen verschiedene Optionen

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Nachdem Bund und Länder sich darauf verständigt haben, dass aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 31. August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, haben nun auch die Veranstalter der gardiente offiziell verkündet, dass die Fachmesse für Gartenkultur Ende Juni abgesagt wird. Geprüft werden nun mögliche Optionen – von digitalen Lösungen bis hin zu einer terminlichen Verschiebung.

Die gardiente – Fachmesse für Gartenkultur findet seit 2014 jedes Jahr im Sommer statt. Foto: gardiente

Absage der gardiente in Abstimmung mit der Branche

Die Fachmesse für Anbieter von unter anderem Gartenmöbeln, Sonnenschirmen, BBQ und Accessoires sollte in diesem Jahr laut ursprünglicher Planung vom 28. bis 30. Juni im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau stattfinden. Nachdem jetzt das verlängerte Veranstaltungsverbot seitens der Regierung zur weiteren Eindämmung des Coronavirus in Kraft treten wird, liege die Durchführung der gardiente zum geplanten Zeitpunkt allerdings „außerhalb des Möglichen“, wie die Veranstalter am Dienstag bekanntgaben.

Die Absage sei „eine Reaktion auf die rasante Verbreitung des COVID-19 Virus und wurde in großer Übereinstimmung mit der Branche entschieden“, wie es in der Presseerklärung der Veranstalter heißt. Man habe dazu in den vergangenen Wochen im intensiven Dialog mit Ausstellern und Lieferanten, dem Fachhandel sowie den Behörden gestanden.

„Branche durch aktuelle Umstände noch enger zusammengerückt“

„Wir haben stets alle Schritte im Einklang mit der Branche vollziehen können. Hierzu ist ein enger und offener Austausch unabdingbar. Wir haben zahlreiche Gespräche führen dürfen und sind allen Beteiligten für diesen sehr fairen und freundschaftlichen Dialog sehr dankbar. Wir haben den Eindruck, dass die Branche durch die aktuellen Umstände noch enger zusammengerückt ist und ein wo immer möglich offener und solidarischer Austausch gelebt wird“, sagt dazu Jens Frey, Geschäftsführer der Messeorganisation.

Terminliche Verlegung der gardiente denkbar

Auch in dieser laut Frey „sehr bewegenden Zeit für alle Beteiligten“, lag es den Veranstaltern nach eigenem Bekunden am Herzen, den Besuchern und Ausstellern der gardiente eine auf die aktuellen Bedürfnisse zugeschnittene Plattform zu bieten. „Da dies aktuell nicht möglich ist, sind wir dabei, alle bestehenden Optionen zu erfassen und zu bewerten“, erklärt die Projektleiterin der gardiente, Verena Westphal. „Wir führen dazu grundlegende Bedürfnisanalysen durch und befassen uns unter anderem mit digitalen Lösungen. Aber auch eine terminliche Verschiebung kann unter Umständen eine erstrebenswerte Möglichkeit sein“, so Westphal weiter.

Die gardiente findet seit 2014 im jährlichen Turnus statt – in den vergangenen beiden Jahren im Rahmen einer sogenannten „Outdoor-Kooperation“ zusammen mit der in Frankfurt veranstalteten Konsumgütermesse Tendence.

Weitere Meldungen zur Corona-Krise finden Sie unter dem Newstag „Coronavirus“.

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