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Gartenbau-Berufsgenossenschaft: ZVG-Mitgliederversammlung verabschiedete eine Resolution

Die Mitgliederversammlung des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) verabschiedete am 8. September eine Resolution zum Thema "Gartenbau-Berufsgenossenschaft erhalten". Sie fordert die Politik auf, dem vom Bundeskabinett am 22. August beschlossenen Gesetzentwurf zur Reform der landwirtschaftlichen Sozialversicherung nicht zu folgen, sondern das vom gärtnerischen Berufsstand entwickelte Modell ernsthaft in die Beratungen einzubeziehen. Die Mitgliederversammlung des ZVG schlägt der Politik in ihrer Resolution vor, das Modell des Gartenbaus zur Errichtung der Deutschen Sozialversicherung für Gartenbau und Landwirtschaft umzusetzen. Das in der TASPO (Ausgabe 32/07) bereits ausführlich vorgestellte Modell des gärtnerischen Berufsstandes habe erhebliche Vorteile. Es führe zu einer schlagkräftigen Organisation, die dem von vielen Seiten geforderten, einheitlichen Bundesträger sehr nahe komme, gleichzeitig aber die Funktionalität der regionalen Träger sicherstelle und die Verwaltungsstrukturen verschlanken würde. Ferner biete es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen staatlicher Verantwortung und Selbstverwaltung. Keinesfalls dürfe der Vorschlag des Gartenbaus einfach unter den Tisch gekehrt werden. Jürgen Mertz, Vizepräsident des ZVG, geht davon aus, dass das vom Gartenbau vorgeschlagene Modell als Gegenentwurf zu dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf im jetzt anstehenden parlamentarischen Verfahren gute Chancen hat. Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe Nr. 37