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Gartenbau braucht gesunde Böden

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Gesunder Boden ist eine natürliche Ressource, die nicht einfach erneuert werden kann und deshalb geschützt werden muss. Darin waren sich alle Teilnehmer des Fachkongresses „Gesunder Boden – Gesunder Gartenbau“ einig.

Gesunde Böden sind nicht nur für den Gartenbau wichtig, sondern auch ein Ort der Artenvielfalt, erinnerte Gunter Adler (BMEL) die Teilnehmer des Kongresses. Foto: ZVG

Kongress: Gesunder Boden – Gesunder Gartenbau

Der Kongress, ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung und des Zentralverbands Gartenbau, fand im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft statt. Im Mittelpunkt standen die gute fachliche Praxis der Bodennutzung, die Bekämpfung von Bodenmüdigkeit und auch Bodenaspekte im urbanen Bereich.

„Ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für frische, regionale und saisonale Produkte des Gartenbaus und damit Basis einer gesun-den Ernährung“, sagte Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbands Gartenbau.

Gesunde Böden besonders in Städten wichtig

In Städten nimmt der Boden eine besondere Rolle ein. Gesunde Böden fördern die Entwicklung städtischen Grüns und sorgen somit für einen wichtigen Kühleffekt in Hitzeperioden. Darauf wies Staatssekretär Gunther Adler aus dem Bundesumweltministerium deutlich hin. Außerdem sei der Boden ein Tummelplatz für die Artenvielfalt, deren hoher Stellenwert zu oft vergessen werde.

Clemens Neumann, Abteilungsleiter aus dem BMEL warnte vor der fortschreitenden Landversie-gelung und erinnerte die Teilnehmer daran, dass die Ressource Boden endlich ist. Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung den Flächenverbrauch auf maximal 30 Hektar pro Tag verringern.

2015 ist das Jahr des Bodens. Der Tagungsband zum Fachkongress „Gesunder Boden – Gesunder Gartenbau“ ist in Kürze auf der Webseite des Zentralverbands Gartenbau zu finden.