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Gartenbau-Versicherung mit Zuwächsen im Europa-Geschäft

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2005 der Gartenbau-Versicherung (GV) war durch branchenbedingte Stagnation im inländischen Kerngeschäft, aber auch durch Wachstum im Europa-Geschäft und im übernommenen Geschäft im Rahmen der AgroRisk-Kooperation mit der Vereinigten Hagelversicherung (Gießen) gekennzeichnet. GV-Vorstandsvorsitzender Michael J. Baumeister erläuterte der Mitgliedervertreter-Versammlung am 4. Juli 2006 in Weimar die Kennzahlen des Jahres 2005.

Nach seinen Ausführungen erklärt sich die Stagnation im Inland zum einen mit dem fast hundertprozentigen Marktanteil der GV, der keinen Raum für Wachstum biete, zum anderen mit einer sinkenden Zahl von Betrieben, aber auch einer schrumpfenden Fläche. So sei die Gewächshausfläche (Produktion und Endverkauf, Glas und Folie) von 2002 bis 2006 um 272 Hektar oder 7,1 Prozent auf derzeit etwa 3577 Hektar zurückgegangen. Dabei seien regionale Unterschiede zu verzeichnen: Spitzenreiter und einzige Wachstumsregion war das Rheinland mit plus 3,7 Prozent, als Schlusslicht nannte Baumeister Baden mit minus 14,6 Prozent. Die Investitionstätigkeit sei - regional uneinheitlich - insgesamt zu gering.