Gartenbau-Versicherung zufrieden mit 2003

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Im Gegensatz zum Jahr davor, war 2003 durch die große Trockenheit gekennzeichnet, resümierte Michael J. Baumeister, Vorstandsvorsitzender der Gartenbau-Versicherung (GV), auf der Mitgliedervertreter-Versammlung die klimatischen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2003. Anders als in der Landwirtschaft sei Trockenheit im Gartenbau aber wegen der meist vorhandenen Bewässerungsmöglichkeiten kein großes Problem, auch nicht aus Sicht der Versicherung. So bezeichnete er das Wachstum der Gartenbau-Versicherung im Jahr 2003 mit plus 5,2 Prozent bei den Beitragseinnahmen als zufriedenstellend. Die Einführung der „Mehrgefahrenversicherung für Freilandkulturen im Gartenbau“ (MGV) habe im Segment Hagel zu einem deutlichen Zuwachs bei den Prämieneinnahmen geführt. Auch mit dem Auslandsgeschäft könne man zufrieden sein, so sei in Italien ein Plus von 24 Prozent zu verzeichnen gewesen. Bei dem aus der AgroRisk-Gruppe übernommenen Geschäft gebe es ebenfalls deutliche Zuwächse. Die Gesamt-Schadenquote 2003 bezifferte Baumeister auf 48 Prozent, in etwa das günstige Niveau von 2000 und 2001. Aus aktuellem Anlass – einem größeren Brandschaden im Jahr 2004 – wies Vorstandsmitglied Georg-W. Bruns darauf hin, dass die GV wohl in Zukunft bei Neubauten oder Umrüstungen von Gewächshäusern schwer entflammbare, brandhemmende Energieschirme vorschreiben werde. Altbestände genössen aber Bestandsschutz. Möglicherweise verschwinde das leicht brennbare Material auch bald vom Markt, so Bruns.

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