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Gartenbau: Württemberg, Baden & Hessen fusionieren

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Schulterschluss im Gartenbau: Die Landesverbände Baden, Württemberg und Hessen haben sich bei der gestrigen Vertreterversammlung in Kornwestheim zum Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen zusammengeschlossen. Zum Präsidenten des neuen Verbandes wurde Gerhard Hugenschmidt gewählt.

Der Vorstand des neuen Gartenbauverbands (v.l.): Hartmut Weimann, Gerhard Hugenschmidt, Jürgen Mertz und Berthold Klumpen. Foto: Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen

„Es ist ein mutiger Entschluss in eine neue, gemeinsame Zukunft“, so Hugenschmidt. Die frisch geschlossene „Ehe“ müsse nun inhaltlich gelebt werden. Als Interessenvertreter des Gartenbaus in Hessen und Baden-Württemberg gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft will der neue Dachverband seine Mitglieder unter anderem in betrieblichen Fragen beraten sowie im Bereich Aus- und Weiterbildung unterstützen.

Neuer Gartenbau-Verband mit Hugenschmidt, Mertz, Weimann und Klumpen im Vorstand

Neben Präsident Hugenschmidt (Bad Bellingen) agieren Jürgen Mertz (Hadamar), Hartmut Weimann (Flein) und Berthold Klumpen (Frankfurt) im vierköpfigen Vorstand als Vizepräsidenten. Klumpen übernimmt daneben auch das Amt des Schatzmeisters. Hauptsitz des neuen Verbands ist Stuttgart, aber auch die Geschäftsstellen in Karlsruhe und Frankfurt bleiben als „Anlaufstellen“ für die Mitglieder erhalten. Als Hauptgeschäftsführer des Gartenbauverbands Baden-Württemberg-Hessen fungiert der Frankfurter Hans-Georg Paulus.

Die ersten Gespräche über die jetzt erfolgte Verschmelzung des Vereins Württembergischer Gärtnereiverband mit dem Verband Badischer Gartenbaubetriebe und dem Verein Hessischer Gärtnereiverband fanden bereits 2013 statt.