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Gartenbautag: Biodiversität und Klimaschutz

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Der Gartenbau in Hessen und Baden-Württemberg stellt sich den Aufgaben der Zukunft. Während des Hessischen Gartenbautags betonte die Umweltministerin des Landes Hiska Prinz den wichtigen Beitrag des Branchenzweigs für Biodiversität und Klimaschutz.

Die vermehrte Produktion bienenfreundlicher Pflanzen durch Gartenbaubetriebe trägt laut Priska Hinz zum Erhalt der Biodiversität bei.

Insektenfreundliche Zierpflanzen und Verzicht auf Torf

„Der Gartenbau spielt in der modernen Landwirtschaft eine bedeutende Rolle: mit insektenfreundlichen Zierpflanzen unterstützt er den Erhalt der Biodiversität, der Anbau von Obst- und Gemüsekulturen ist für die Landwirtschaft wirtschaftlich wichtig und mit dem Verzicht auf Torf in Kultursubstraten leistet er einen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Priska Hinz.

Das Motto des diesjährigen Gartenbautages „GUT aufgestellt“ betonte die Zukunftsorientierung des Branchenzweigs und stand als Sinnbild für die vollzogene Fusion dreier Verbände zum Gartenbauverband „Baden-Württemberg-Hessen“. Und so müsse die Forschung im Hinblick auf die Bekämpfung der Kirschessigfliege oder bei den Torfersatzstoffen verstärkt werden.

Landesgartenschauen verzichten auf Torf

„Im Privatbereich kann auf Torf verzichtet werden. Bei unseren Landesgartenschauen verzichten wir seit langem in landschaftsgärtnerischen Bereichen erfolgreich auf Torf. Auch in der Produktion von Topfpflanzen und Topfkräutern muss es uns gelingen, den Torfanteil in den Substraten unter Beibehaltung der Produktqualitäten weiter zu reduzieren“, berichtete die Umweltministerin.