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Gartenfestivals: Freising und Fürstenfeldbruck lagen auf einem Termin

Die Gartentage in Fürstenfeldbruck, gleich neben dem malerischen Kloster, finden jedes Jahr an Pfingsten statt. Die in Freising, im Innenhof des Landratsamtes, jedes Jahr am Muttertagswochenende. Dumm nur, dass die beiden Ereignisse dieses Jahr kalendarisch zusammen fielen. Vor allem Aussteller hatten befürchtet, dass dies bei kaum 30 Kilometer voneinander stattfindenden Gartenfestivals den Besucherzahlen abträglich sein könnte. Doch diese Sorge war unbegründet, zumal das Wetter mitspielte. Die Veranstaltungen waren gut besucht, nur hatten manche Aussteller das Problem, beide beschicken zu wollen. Doch die Stimmung war trotz dieser Schwierigkeit - entweder sich für eine zu entscheiden oder zwei Stände aufzubauen und zu besetzen - gut. Die Ausrichtung der in benachbarten Landkreisen stattfindenden Festivals weist, bei allen vorhandenen Parallelen, auch Unterschiede auf. Auf beiden gibt es neben dem zahlungskräftigen Gartenbesitzern natürlich auch die typischen Gartenausstellungsbesucher. Ein Aussteller bezeichnete sie als "auf der Suche nach dem karierten Maiglöckchen". Doch in Freising ist das Fachpublikum ein wenig stärker vertreten, um sich die neuen Trends anzusehen und Informationen zu sammeln, sicher auch durch die Nähe zu Weihenstephan. Zudem liegt in Freising ein größeres Augenmerk auf der Pflanze an sich. In Fürstenfeldbruck finden sich mehr Aussteller mit Gartenaccessoires und -ausstattung. Beiden gemein ist wiederum ein hochinteressantes Angebot an Vorträgen. Sicher auch ein Grund, warum viele Besucher beiden Gartenfestivals einen Besuch abstatteten.