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Gartenmarkt verzeichnet 2020 positive Entwicklung

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Eine neue Studie, die in Zusammenarbeit von IFH Köln und dem Industrieverband Garten (IVG) entstanden ist, belegt, dass der Gartenmarkt im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von rund zehn Prozent verzeichnen konnte, was einem Rekordwert gleichkommt.

Der Gartenmarkt konnte von der Corona-Pandemie deutlich profitieren. Foto: Priscilla Du Preez/ Unsplash

Gesamtvolumen betrug 20,88 Milliarden Euro

Dass das vergangene Jahr ein besonderes war, das steht fest. Corona hatte branchenübergreifend einen enormen Einfluss, sowohl negativ, als auch in manchen Bereichen positiv. Wie bei der Umsatzentwicklung des Gartenmarktes. Laut neuesten Daten, die das Institut für Handelsforschung (IFH Köln) regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem IVG erhebt, konnte sich der deutsche Gartenmarkt im vergangenen Jahr sichtbar positiv entwickeln. Investitionen in Urlaube und sonstige Freizeitaktivitäten fielen aufgrund der Restriktionen zur Eindämmung des Coronavirus‘ 2020 weg. Das führte zu deutlich höheren Ausgaben in den Bereichen Do-It-Yourself und Garten. Damit belaufe sich das Umsatzwachstum des Gartenmarktes nach aktuellen Hochrechnungen auf 10,2 Prozent. Für das Gesamtmarktvolumen bedeutet das einen Rekordwert von 20,88 Milliarden Euro zu Endverbraucherpreisen. Das wiederum stellt ein Plus gegenüber 2019 von immerhin über 1,9 Milliarden Euro dar.

Alle Warengruppen verzeichnen Plus

Im Einzelnen konnten sämtliche Warengruppen profitieren und ein Plus erzielen. Die größtere Steigerung konnte dabei mit einem über 20-prozentigem Plus der Bereich „Sonstige Gartenausstattung, Holz im Garten, Wasser im Garten“, also Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Carports, Terrassenholzböden und Spielgeräte verzeichnen. Es folgen nahezu gleichauf die Bereiche Garten-/ Balkonmöbel, Dünger/ Erden/ Pflanzenschutz und Grillen im Garten, die sich alle drei um die 15 Prozent bewegen. Gartengeräte, Grün Outdoor und Grün Indoor legten bewegen sich jeweils im Bereich unter zehn Prozent. „Vom sogenannten Cocooning, der Fokussierung auf das eigene Heim, konnte der gesamte Gartenbereich profitieren. Der generell zu beobachtende Onlineshift im vergangenen Jahr sorgte auch bei Gartenartikeln zu einem sprunghaften Plus dieses Vertriebswegs. Aber auch die stationären Formate konnten überwiegend, immer auch vor dem Hintergrund des angebotenen Sortiments, größtenteils deutlich zulegen,“ zieht Christian Lerch, Senior Consultant am IFH Köln ein durchweg positives Resümé.  

Onlinehandel kann deutlich zulegen

Ebenfalls ein kontinuierliches Wachstum konnte auch der Onlinehandel im Gartenmarkt verzeichnen. Das absolute Wachstum pendelte sich dabei in den vergangenen Jahren jeweils um die 100 Millionen Euro jährlich ein. 2020 wurde allerdings ein Umsatzplus von 350 Millionen Euro erzielt werden, was damit eine mehr als dreifache Steigerung darstellt. Die Tendenz sei weiterhin steigend.

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