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Gartenrouten wurden erweitert

70 Kilometer lang ist die Anfang Mai der Öffentlichkeit vorgestellte fünfte "Gartenroute zwischen den Meeren" in Schleswig-Holstein. Sie wurde für Lübeck entwickelt und erhielt das Thema "Von Wasserbäumen zu grünen Paradiesen". Sie beinhaltet, wie auch die anderen,in 2006 vorgestellten Routen im Kreis Pinneberg, der Region Schleswig/Schlei, Ostholstein und Kiel, zehn gärtnerische Schätze, vom Landschaftspark bis zum blühenden Staudengarten. So werden neben den bekannten touristischen Attraktionen der Unesco-Welterbe-Stadt Lübeck auch die Grünanlagen in den Mittelpunkt gerückt. Im Einzelnen sind es die Wallanlagen, Bürgergarten, Schulgarten, Stadtpark, Carlebachpark, gleich drei Friedhöfe (Burgtor, Ehren und Vorwerker) sowie zwei Anlagen in Lübecks schöner Tochter Travemünde: Brügmanngarten und Godewindpark. Für die Auswahl waren wiederum die beiden Landschaftsplanerinnen Urte Schlie und Anke Werner verantwortlich, die auch "Nebenattraktionen" wie Baumschulen, Cafés oder Museen in das Programm aufnahmen. Initiiert wurde das Projekt 2005 vom Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein mit dem Ziel, kulturhistorisch wertvolle Grünanlagen des Landes in das Bewusstsein von Einwohnern und Touristen zu bringen, damit die Wertschätzung von Grün zu steigern und indirekt den Absatz von Gartenbauprodukten zu fördern. Die Finanzierung der neuen Route übernehmen je zur Hälfte die Stadt Lübeck und das Land. Spezielle Exkursionen sollen den Interessenten kostenlos ab Mitte Mai an dem zweiten Sonntag angeboten werden. Interessierte können sich über die "Lübecker Gartenspaziergänge" in der "Welcome Center" genannten Touristeninformation der Stadt informieren oder über das Internet: www.gartenrouten-sh.de. Die Anlagen sind zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto zu erkunden. Gegenwärtig wird eine weitere Route erarbeitet, die die Stadt Neumünster aus gartenkulturellem Blickwinkel neu erschließen wird.