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Gartenschauen: Natur in Waldkirchen fand viel Anklang

Am 2. September schloss die diesjährige bayerische Regionalgartenschau "Natur in Waldkirchen" ihre Pforten. Seit dem 29. Juni kamen 230000 Gäste zu dieser Gartenschau im Bayerischen Wald und damit deutlich mehr als anfangs erwartet.

Der Veranstalter spricht sogar von "erfolgreichster Regionalgartenschau, die in Bayern seit Beginn dieser Veranstaltungsreihe durchgeführt wurde". Die auch als kleine Landesgartenschau bezeichnete Veranstaltungsreihe begann 1995 mit der "Natur in Waldkraiburg". Sie läuft jeweils in den Jahren zwischen den im zweijährigen Turnus abgehaltenen Landesgartenschauen. Das zehnwöchige Einweihungsfest für die neu gebauten Geländeteile in Waldkirchen habe viel Aufschwung für die Region gebracht, heißt es in der Pressemitteilung. Die Gesamtinvestitionen für die Veranstaltung beliefen sich nur auf etwa dreieinhalb Millionen Euro. Während üblicherweise ein zentrales Gelände im Mittelpunkt steht, durchzog in Waldkirchen eine Perlenkette mehrerer Attraktionen entlang eines vier Kilometer langen Rundwegs die ganze Stadt. Staatssekretär Otmar Bernhard vom bayerischen Umweltministerium hob hervor, die Gartenschau habe eine "Grüne Brücke" ins böhmische und oberösterreichische Umland geschlagen. Das Ende der Ausstellung sei eigentlich erst der Anfang. "Gartenschauen geben übergreifende und langfristige Impulse für Umwelt, Bürger, Gewerbe und Tourismus", so Bernhard. Die nächste Landesgartenschau in Bayern findet 2008 im schwäbischen Neu-Ulm statt, die nächste bayerische Regionalgartenschau danach im Jahr 2009 in Rain am Lech.

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