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Gebühren der Kammer NRW jetzt befristet genehmigt

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen haben sich jetzt zum Thema Gebühren im Berufsbildungsbereich verständigt. Nachdem das Ministerium zunächst die Gebührenordnung in diesem Punkt verweigerte (siehe TASPO 29/04), sollen nun auch hier die neuen, deutlich höheren Gebührensätze befristet akzeptiert werden, so Staatssekretär Dr. Thomas Griese gegenüber der TASPO.Man habe sich mit der Kammer so verständigt, weil sonst ein Riesenaufwand bei der Rückabwicklung bereits zu viel bezahlter Gebühren im Bereich Ausbildung und Prüfung entstanden wäre. Die höheren Ausbildungsgebühren hat das Ministerium laut Griese allerdings nur für dieses Jahr akzeptiert. Außerdem werde man seitens des Ministeriums darauf drängen, dass die Ausbildungsgebühren von der Landwirtschaftskammer im kommenden Jahr entweder auf das Niveau vor der diesjährigen Erhöhung abgesenkt werden oder – als zweitbeste Lösung – die Gebühren für Ausbildung umlagefinanziert werden.