Alle News

Gekündigt: FDF Bayern steigt aus Bundesverband aus

Der FDF-(Fachverband Deutscher Floristen) Bundesverband sieht sich mit einem weiteren Austritt seiner Landesverbände konfrontiert. Nach Baden-Württemberg hat nun auch Bayern seine Mitgliedschaft zum 30. Juni 2008 gekündigt.

Als Grund für den Austritt werden die anhaltende Unzufriedenheit mit dem FDF-Bundesverband genannt. Bei entsprechenden Veränderungen sei man jedoch bereit, die Kündigung zurückzuziehen. Angesprochen darauf, ob im Kern der Streit darüber entbrannt sei, dass die beiden Fortbildungseinrichtungen Gelsenkirchen - unter der Regie des Bundesverbandes - und Schloss Gundelfingen - unter der Regie der beiden Länder Bayern und Baden-Württemberg - zu Konkurrenten wurden, betonten beide Parteien, dies sei nicht der Fall. Helmuth Prinz, Präsident des FDF-Bundesvorstandes und Präsident des FDF-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, machte deutlich, dass man in jedem Fall bemüht sei, Bayern als Mitglied wieder zurückzugewinnen. Bayern und Baden-Württemberg haben zusammen etwas mehr Mitglieder als Nordrhein-Westfalen, als bundesweit größter FDF-Landesverband. Prinz äußerte sein Unverständnis über die Kündigung zu diesem Zeitpunkt. Es komme gerade jetzt darauf an, Größe und Zusammenhalt auf politischer Ebene zu zeigen, mit einer Stimme zu sprechen. Den Vorwurf Bayerns, es seien bislang zu wenig strukturelle Änderungen passiert, wies er zurück. Die FDF-Zukunftskommission habe erst vor einem halben Jahr ihre Arbeit aufgenommen. Diese soll grundlegende Reformen für den FDF vorbereiten. Eine Austrittsgefahr weiterer Länder besteht laut Prinz nicht.

Cookie-Popup anzeigen