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Veiling Rhein-Maas: Interview zum Geburtstag

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Fast fünf Jahre nach dem ersten Versteigerungstag unterhielten sich der Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas, Ruud Knorr, der Sprecher der Käuferkommission, Werner Schnitzler, und der stellvertretende Vorsitzende des Fachbeirates, Jos Koper, unter anderem über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Versteigerung und mögliche Verbesserungspotentiale für die Zukunft.

Die Richtung ist klar: Die Veiling Rhein-Maas möchte weiterhin geradeaus in Richtung Marktführerschaft steuern. Foto: Veiling Rhein-Maas

Erinnern Sie sich auch an einen lustigen Moment, worüber Sie heute noch schmunzeln?

Knorr: Es waren drei Betriebe, drei Betriebskulturen, verschiedene Nationen, die da zusammengeführt wurden. Über die Klischees zwischen Niederländern und Deutschen gab es bei der Eröffnung ein satirisches Theaterstück. Das war so klasse gemacht, darüber lache ich noch heute.

Und das hat auch niemand in den falschen Hals bekommen?

Knorr: Nein, das haben schon alle richtig verstanden. Irgendwie hat damit Jeder erkannt, wo er steht, wie er die Anderen sieht. Der entspannte Umgang miteinander hat uns ganz klar nach vorne gebracht. 2011 entstand dann unsere Leitkultur, mit der sich alle identifizieren können.

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung der Veiling Rhein-Maas?

Koper: Ich bin absolut zufrieden, wie das hier läuft. Natürlich gab es anfangs Probleme. Aber die wurden angepackt und so gut wie möglich gelöst. Das zieht sich durch die gesamten fünf Jahre.

Schnitzler: Man verspürt, dass die Entwicklung der Veiling Rhein-Maas ein ständiger Verbesserungsprozess ist. Solange Jeder sein Bestes gibt, das System zu optimieren, sehe ich positiv in die Zukunft. Erwähnenswert ist für mich noch, dass nicht die Veiling Rhein-Maas die Preise macht, sondern der Markt! Wer marktgerechte Ware liefert, bekommt sicher auch einen anständigen Preis dafür. Auch der Gärtner muss bereit sein, sich am Markt zu orientieren.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Knorr: Wir sehen uns vorne. Wir machen immer eine Drei-Jahres-Planung, wir suchen in der Wirtschaft nach den Megatrends, beziehen den demografischen Wandel, globale “Foot-Prints“ und Energiepreise in unsere strategische Ausrichtung mit ein. Unseren Mitarbeitern möchten wir einen Arbeitsplatz bieten, der sie zufrieden macht. Wenn wir das alles schaffen, sind wir vorne, wir wachsen weiter.

Schnitzler: Man verspürt, dass die Veiling Rhein-Maas alles dafür tut, allen Sparten des Fachhandels die Möglichkeit zu geben, sich am breiten Angebot an Blumen und Pflanzen zu bedienen.

Knorr:
Wir sind eine regional gut funktionierende Firma. Es ist sicher keine Selbstverständlichkeit, dass ein Joint-Venture funktioniert. Ohne unsere Mitarbeiter wären wir nicht, wo wir jetzt stehen. Ich freue mich, dass Sie das auch so sehen. Als Geschäftsführer habe ich nie Umgangsformen vorgegeben, wir haben uns über Jahre dahin entwickelt, wo wir jetzt stehen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir wachsen – gegen den Trend! So lange wir wachsen, muss ich nicht nur nach den Kosten schauen. Das macht das Arbeiten angenehm. Die Herausforderung für die Zukunft ist sicher, alle mitzunehmen.

Schnitzler: Wir wissen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Wir müssen uns Mühe geben, dass die Arbeit mit den tollen Produkten Blumen und Pflanzen auch in Zukunft nachhaltig Existenzen sichert. Der Handel und die Produktion müssen in Gemeinschaft mit der Veiling Rhein-Maas eine Symbiose entwickeln, die auch jungen Gärtnern eine Planungssicherheit für die Zukunft gibt.

Das komplette Interview lesen Sie im Newsroom der Veiling Rhein-Maas.