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Gemüse: Online-Kampagne für junge Leute

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Der Europäer isst viel zu wenig frisches Gemüse. Den Frischgemüse-Konsum speziell der jungen Generation ankurbeln, ist Ziel einer neuen Kampagne, die ab Januar 2019 und bis Ende 2021 in Deutschland und Belgien laufen wird.

1,5 Millionen Euro teure PR-Kampagne

Die Europäische Union hat ein Sonderbudget zur Verfügung gestellt, um den Konsum von Obst und Gemüse bei deutschen und belgischen Verbrauchern anzukurbeln. Die 1,5 Millionen Euro teure PR-Kampagne „Gemüse sind die neuen Sneakers“ von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) und Flanderns Agrar-Marketing-Büro (VLAM) bezuschusst die EU mit 80 Prozent Fördergeldern.

Wichtigste Zielgruppe der Kampagne sind junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren. Bei ihnen wurde eine gravierende Unterversorgung mit Gemüse festgestellt, obwohl sie – irrtümlicherweise – denken, alles richtig zu machen. Diese jungen Leute stehen zum ersten Mal auf eigenen Beinen und sind in einer Phase angelangt, in der sie eigene Gewohnheiten entwickeln. Ein idealer Zeitpunkt also, um ihnen den rechten Weg zu weisen.

„Gemüse sind die neuen Sneakers“

Die Kampagne „Gemüse sind die neuen Sneakers“ arbeitet mit verschiedenen Konzepten, sodass Verbraucher mit einem niedrigen, mittleren und hohen Gemüsekonsum jeweils eine maßgeschneiderte Botschaft erhalten. Verbraucher mit einem hohen Gemüsekonsum werden zudem angespornt, sich als Botschafter für Frischgemüse in sozialen Netzwerken zu engagieren.

Um die jungen Leute anzusprechen, haben sich die deutsch-belgischen Partner auf ein Thema verständigt, das bei der Jugend sehr beliebt ist: Sneakers. In Kombination mit einem aufmerksamkeitsstarken Foto soll der Slogan „Gemüse sind die neuen Sneakers“ der Kampagne die entsprechende Aussagekraft verleihen.

Kampagne findet ausschließlich online statt

Die Kampagne wird dort stattfinden, wo die Zielgruppe der 20- bis 30-Jährigen aktiv ist – online also. Printmedien werden nicht berücksichtigt, teilte der BVEO gegenüber der TASPO mit. Es werden daher keine Werbemittel zur Verfügung stehen, die Betriebe bei sich auslegen können.

Dafür werden das ganze Jahr hindurch diverse Kanäle wie YouTube, Instagram und Facebook genutzt. Kurzfilme, Rezeptideen und Podcasts von Meinungsbildnern dienen dabei als bunte Inspirationsquelle. Die jeweiligen Kochplattformen von BVEO und VLAM greifen das Thema Gemüse ebenfalls verstärkt auf.