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Gemüsebau in Rheinland-Pfalz: Im Jahr 2005 Rekordmarke um 770 Hektar übertroffen

Auf 16101 Hektar beziffert das Statistische Landesamt den Freilandgemüsebau 2005 in Rheinland-Pfalz . Damit erreichte die Gemüsebaufläche in diesem Land erneut eine Höchstmarke; sie vergrößerte sich gegenüber 2004 um fünf Prozent oder 770 Hektar.

Etwa 90 Prozent des rheinland-pfälzischen Gemüsebaus findet in der Vorder- und Südpfalz statt. Die Pfalz ist eine der wichtigsten Gemüsebauregionen Deutschlands und spielt dank klimatischer Vorzüge bei Frühgemüse eine besondere Rolle. Zum Vergleich: 110375 Hektar beträgt laut ZMP das gesamte gemüsebauliche Anbauareal in Deutschland, Stand 2004.

Seit dem Jahr 2000 nahm der Gemüsebau in Rheinland-Pfalz um über 2000 Hektar zu. Nummer 1 unter den Gemüsearten in Rheinland-Pfalz ist Radies mit 2527 Hektar (2004 = 2318 Hektar). Bei dieser Kultur spielt die Pfalz bundesweit eine dominierende Rolle.

Im Gegensatz zum Radies hat sich die schwierige Marktlage aus dem Jahr 2004 bei einigen der marktwichtigsten Gemüsearten doch in leichter Anbaueinschränkung niedergeschlagen. So war der Blumenkohlanbau in Rheinland-Pfalz im Jahr 2004 mit 1568 Hektar größer denn je, er sank aber im Jahr 2005 auf 1477 Hektar.

Prägend für den Pfälzer Gemüsebau sind auch Salate. Der Kopfsalat selbst belegt zwar nur 772 Hektar (2005) und damit weniger Fläche als vor 35 Jahren (1970 = 875 Hektar). Zunehmend an Bedeutung gewinnen aber die Bunten Salate (2005 = 220 Hektar), Eissalat (83 Hektar) und Rucola (242 Hektar). In den letzten Jahren tendenziell leicht rückläufig: Lollo, Radicchio.