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Gemüsemarkt: Entspannung nach dem Preisverfall

Für den deutschen Gemüsebau verlief das Jahr 2005 wesentlich besser als 2004. Nach einer aus Erzeugersicht verheerenden Saison 2004/05 habe sich die Marktlage in der ersten Hälfte der Saison 2005/06 für die wichtigsten Gemüsearten wieder entspannt, heißt es im ZMP-Jahresbericht. Von Mai bis Juli entsprachen die Abgabepreise deutscher Erzeugermärkte bei den wichtigsten Umsatzträgern des Gemüsebaus ziemlich genau dem Mittelwert der Jahre 1998 bis 2002. Dies ist laut ZMP zwar "nicht außerordentlich gut, aber aus Erzeugersicht meistens zufriedenstellend". Ab Anfang August hätten häufige Niederschläge und teils ungewöhnlich niedrige Temperaturen das Angebot verknappt. Dies wirkte sich auf die Preise aus. Allerdings gab es im September dann einen Preisverfall. Im Durchschnitt dürfte der Gemüsepreis 2005 aber für alle wichtigen Kulturen höher als 2004 sein. Hierzu hätten auch leichte Anbaueinschränkungen beigetragen. Wie die ZMP ebenfalls bekanntgab, ist die Nachfrage der Haushalte nach frischem Gemüse, bezogen auf die Einkaufsmengen, um etwa zwei Prozent zurückgegangen. Dies wird vor allem auf die im Vergleich zu 2004 höheren Preise zurückgeführt.