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Genressourcenzentrum neugegründet

Zukünftig werden alle Aufgaben der Gewinnung und Aufbereitung von Vermehrungsgut von Baum- und Straucharten des Staatswalds Rheinland-Pfalz sowie Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet unter einem Dach ausgeführt. Am 4. November eröffnete Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege das neu gegründete Forstliche Genressourcenzentrum Rheinland-Pfalz. Es ist als Arbeitsbereich der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz (FAWF) am Antonihof bei Trippstadt angesiedelt, erläutert das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium.

Ziel des Forstlichen Genressourcenzentrums ist es, die genetische Vielfalt von Baum- und Straucharten zu nutzen, zu schützen und zu entwickeln. Die Einrichtung sei dabei aufs engste vernetzt mit Wissenschaft und Praxis.

Am Forstlichen Genressourcenzentrum, im eigens hierzu ausgebauten, ehemaligen Forsthaus Antonihof werden die Aufgaben mehrerer Vorläufereinrichtungen nunmehr auch räumlich konzentriert. Von dort wird zukünftig die Beerntung von Saatgut im Staatswald des Landes Rheinland-Pfalz zentral gesteuert, was fast 100 Jahre lang die staatliche Klenge in Elmstein wahrnahm. Auch die für wissenschaftliche Versuche, für die Anlage von Generhaltungs-Samenplantagen und Muttergärten notwendige Kompetenz zur Vermehrung von Stecklingen und Pfropfung könne zukünftig vor Ort wahrgenommen werden.

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