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Geothermie-Projekte in der Pfalz

Die Oberrheinische Tiefebene gilt aufgrund ihrer Geologie als Region mit Perspektiven für die Nutzung von Erdwärme. So sind in der Pfalz in mehreren Städten Geothermie-Projekte geplant oder bereits im Gange. Ob sich dort auch Chancen für die Ansiedlung von Gartenbaubetrieben ergeben, werde derzeit geprüft. Technikberater Dr. Karl Schockert (DLR Neustadt/Weinstraße) griff dieses Thema beim Indega-Forum anlässlich der Hortec auf. Er beschrieb das "Geothermieprojekt Südpfalz" im Offenbach an der Queich. In dieser Gemeinde nahe Landau wird für ein Gewerbegebiet neuerdings 150 Grad heißes Wasser aus 3000 Meter Tiefe gefördert. Nach der Energiegewinnung wird das kalte Wasser über den Schluckbrunnen wieder zurückgeführt (geschlossener Kreislauf). Das heiße Wasser ist in diesem Fall primär für Stromerzeugung gedacht, im zweiten Schritt aber auch zur Wärmenutzung für dort angesiedelte Industriebetriebe.

Laut Schockert können Geothermieprojekte auch für den Gartenbau interessant sein.