Alle News

Gerhard Zäh als Präsident bestätigt

, erstellt von

Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) hat auf seiner digitalen Mitgliederversammlung Präsident Gerhard Zäh für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Weitere Themen waren die positive Entwicklung des GaLaBaus in Bayern, steigende Ausbildungszahlen, sowie eine Würdigung des Verbandes durch den bayerischen Umweltminister.

Das Präsidium des VGL Bayern mit dem wiedergewählten Präsidenten Gerhard Zäh (Mitte). Foto: Jochen Henning/ VGL Bayern

Präsidiumswahlen, Mitgliederentwicklung und Ehrungen

Unter Berücksichtigung sämtlicher Corona-Vorschriften fand die Mitgliederversammlung des VGL Bayern in der vergangenen Woche virtuell statt. Auf dem Programm standen die Wahlen des Präsidiums des Landesverbandes für die nächsten drei Jahre. In seinem Amt bestätigt wurde dabei VGL Bayern-Präsident Gerhard Zäh, der damit weiterhin an der Spitze des Verbandes steht. Ebenso in ihren Ämtern bestätigt wurden Vizepräsident Dietmar Lindner, sowie Präsidiumsmitglied Josef Bullinger. Zur neuen Vizepräsidentin wurde Hanka Dolze gewählt, die auf den ausgeschiedenen Wolfgang Endlich folgt. Auf den Posten des Präsidiumsmitglied von Dolze wählte die Mitgliederversammlung Armin Knauer. Auf dessen Position als kooptiertes Mitglied des Präsidiums folgt Moritz Fahn. Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass die Mitgliedszahlen im VGL Bayern zum 1. Januar 2021 auf 643 Mitglieder (2020: 629 Mitglieder) gestiegen seien. Für ihr außergewöhnliches Engagement und langjährige Verdienste wurden zudem Norbert Stöppel, Wolfgang Endlich, Armin Knauer und Martin Eberlein geehrt. Außerdem ehrte der VGL Bayern die drei Traditionsbetriebe Fleßler Landschaftsbau, Dela Reich Garten und Landschaftsbau GmbH sowie Krumrey GbR Garten- und Landschaftsbau für ihre 50-jährige Verbandszugehörigkeit.

Positive Entwicklung der Branche

Auch BGL-Präsident Lutze von Wurmb ließ es sich nicht nehmen und schaltete sich zur Mitgliederversammlung digital hinzu. Er gab einen Überblick über die wesentlichen Entwicklungen der Branche auf Bundesebene (TASPO Online berichtete). „Für viele überraschend, waren wir auch im Corona-Jahr sehr erfolgreich. Denn die Sehnsucht der Menschen nach einem schönen Zuhause mit gepflegtem Garten, nach Naherholung in Parks und Grünanlagen war und ist auch in Zeiten der Pandemie sehr real. Davon haben wir stark profitiert“, fasste von Wurmb zusammen. Auf die positive Entwicklung wies schließlich auch Zäh in seinem Lagebericht hin. So stieg der Jahresumsatz im GaLaBau in Bayern von 1,215 Milliarden Euro in 2019 um 6,6 Prozent auf ein historisches Rekordniveau von 1,295 Milliarden Euro in 2020. Dabei erwirtschafteten die im Landesverband organisierten Fachbetriebe mit 859 Millionen Euro den Löwenanteil (Steigerung um 8,3 Prozent). Diese Entwicklung spiegele sich auch in den Ausbildungszahlen wider, die mit 578 neuen Ausbildungsverträgen ebenfalls auf ein Rekordniveau gestiegen sind (TASPO Online berichtete). Ob sich die Auftragslage auch bei fortwährender Pandemie weiterhin so positiv entwickelt sei allerdings ungewiss ob drohender Insolvenzen, Arbeitsplatzverlusten und fehlender Steuereinnahmen.

Thema Nachhaltigkeit mit großem Potential

Des Weiteren betonte BGL-Vizepräsident Joachim Eichner den Mitgliedern, welche Potentiale die Themenbereiche Digitalisierung und Nachhaltigkeit mit sich bringen. Hier steht der Bundesverband den Mitgliedern mit verschiedenen Angeboten beratend zur Seite. Auch den nachhaltigen Aspekt von Stadtbegrünung betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, der die Bedeutung des VGL Bayern als Mittler für den Klima-, Umwelt- und Artenschutz in die Gesellschaft hervorhob. Als Beispiel nannte Glauber die temporäre Stadtbegrünung rund um die Nürnberger Lorenzkirche (TASPO Online berichtete). Die Aktion sei bei den Bürger:innen sehr gut angekommen, weshalb der Lorenzplatz nun dauerhaft mit Bäumen begrünt werden soll.

Cookie-Popup anzeigen