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"Gesunde Schule": Gute Noten für die Raumbegrünung

Nordkirchen. Die Johann-Conrad-Schlaun Gesamtschule in Nordkirchen hat ihren Titel "Gute gesunde Schule" weiter mit Leben gefüllt: Sie investierte in lebende Pflanzen als ökonomischen, ökologischen und sozialen Klimaregler. Jetzt zogen die Schule und der ausführende Gärtner Markus Gregg, Nordkirchen, eine positive Zwischenbilanz.

"Wir wollten die Raumbegrünung unbedingt, weil sie zu einem deutlich besseren Schulklima beiträgt. Damit sind nicht nur die klimatischen Bedingungen im Raum gemeint, sondern tatsächlich auch das zwischenmenschliche Klima unter Schülern, Lehrern und Eltern", erläutert Brigitte Wulfekammer, Abteilungsleiterin für die Klassen fünf bis sieben. Schöner Nebeneffekt: "Die Pflanzen dienen uns auch als optische Aufwertung", führt die Lehrerin aus. Denn das Gebäude, eine ehemalige Hauptschule, sei baulich nicht veränderbar.

Bei "Gärtner Gregg", dem in Nordkirchen ansässigen Experten für Raumbegrünung, lief die Schule offene Türen ein: Seit Jahren befasst sich Markus Gregg mit den Vorteilen lebender Pflanzen im Raum und konnte aus den bereits begrünten öffentlichen Räumen Erfahrungswerte einbringen.

"Geruch und Akustik werden durch Pflanzen im Raum deutlich verbessert", erklärt Markus Gregg. Zudem reinige ihre besondere Blatt- und Wurzelatmung die Luft von Schadstoffen. Pflanzen steigern die Luftfeuchtigkeit, die in vielen Räumen deutlich zu niedrig ist, und dämmten so die typischen Auswirkungen von zu trockener Raumluft ein, so Gregg. Professionell geplant, könnten Pflanzen sogar eine Klimaanlage ersetzen, sind dabei preiswerter und ohne Nebenwirkungen.

Wissenschaftliche Studien belegen außerdem: "Pflanzen wirken stressmindernd und motivierend. Das wird heute zum Beispiel in Unternehmen und Krankenhäusern gezielt genutzt."

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