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Gewächshausscanner Deutschland: rund ein Viertel erzeugt selbst Energie

In 26,6 Prozent der deutschen Gewächshausbetriebe wird erneuerbare Energie erzeugt, ermittelte AgriDirect in seinem GewächshausScanner. Die meisten dieser Betriebe besitzen Photovoltaikanlagen.

In dem im März vom Dialogmarketingzentrum AgriDirect (NL-Roggel/Viersen) durchgeführten GewächshausScanner Deutschland wurden rund 1.400 deutsche Gewächshausbetreiber nach ihren Betriebsaktivitäten und ihren Zukunfts- und Investitionsplänen befragt.

In 65,0 Prozent der Betriebe, die selbst Energie erzeugen, sind den Ergebnissen zufolge Photovoltaikanlagen zu finden. 14,3 Prozent arbeiten mit einer Biogasanlage. 6,4 Prozent nutzen eine Solaranlage, um Wasser zu erwärmen.

Bei den deutschen Gewächshausbetrieben wollen 5,0 Prozent in erneuerbare Energie investieren. 1,6 Prozent wählt hierbei Photovoltaik, 1,2 Prozent zieht eine Solaranlage zur Wassererwärmung vor. Die übrigen 2,2 Prozent wollen in eine Biogasanlage, Windkraftanlage, Erdwärmeanlage oder in eine andere erneuerbare Energiequelle investieren.

Im Vergleich dazu ermittelte AgriDirect für die niederländischen Gewächshausbetriebe Investitionspläne bei Photovoltaik in 7,2 Prozent der Betriebe (bisherige Nutzung in 3,3 Prozent der Betriebe), bei Biogas in 0,1 Prozent der Betriebe (0,2) und bei Windkraftanlagen in 0,7 Prozent der Betriebe (0,2). (hlw)