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Giardina legt Fokus auf neue Natürlichkeit

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Vom 15. bis 19. März grünt und blüht es wieder in den Messehallen Zürichs: Dann findet die Giardina 2017 statt – und was sich in den vergangenen Jahren bereits andeutete, wird fortgesetzt: Den Fokus legt die „international größte Indoor-Gartenausstellung“ 2017 auf den Trend zur „neuen Natürlichkeit“.

Mit diesem Garten präsentierten sich Winkler & Richard im vergangenen Jahr auf der Messe. Foto: Giardina

Rund 300 Aussteller aus acht europäischen Ländern zeigen auf insgesamt 30.000 Quadratmetern ihr Angebot für das Leben im Garten. Highlight der Ausstellung sind die aufwendig gestalteten Schaugärten, die den Trend der neuen Natürlichkeit auf unterschiedliche Weise interpretieren.

Modern, urban und doch natürlich

So will etwa der Thurgauer Gartenbauer Egli Grün auf eine moderne Gestaltung mit dennoch „ausgesprochen natürlich anmutenden Gärten“ setzen, während Winkler & Richard einen „urbanen, aber gleichzeitig wildromantisch gestalteten Innenhof“ versprechen.

Mit dem öffentlichen Raum beschäftigt sich der Unternehmerverband Schweizer Gärtner JardinSuisse. Gezeigt werden soll, wie heutige Städteplaner öffentliche Räume konzipieren. Ökologisch sinnvoll und vielfältig nutzbar fließen urbane Piazzas in naturbelassene Grünzonen über und bieten so der Stadtbevölkerung grüne Oasen.

Literatur als Gartenthema

Der Gartenpoet aus Baden sowie Kobel Gartengestaltung aus Dielsdorf haben ein gemeinsames Thema: die Literatur. Die beiden Gärten kombinieren natürliche Gestaltung mit überraschenden Elementen wie einem ausgedienten Werkzeugwagen, der in einen Buchpavillon verwandelt wird, oder einer Bank – gebaut aus Stein und alten Büchern.

Ruhepole zum hektischen Alltag will der aus Italien angereiste Leonardo Magatti kreieren. Seine Steinelemente wurden bereits auf der Giardina 2016 mit einem Gold Award ausgezeichnet.