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Giftpflanze des Jahres gewählt

Im November letzten Jahres rief der Botanische Sondergarten Wandsbek erstmals dazu auf, sich an der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres 2005“ zu beteiligen. Insgesamt 156 Bürger gaben ihre Stimme ab. Der Gewinner ist der Eisenhut (Aconitum napellus) mit 50 Prozent der Stimmen. Ziel dieser Aktion soll es sein, sich aktiv mit dem Themenbereich der Giftpflanzen auseinanderzusetzen, erklärt Helge Masch, Leiter des Botanischen Sondergartens Wandsbek. Der Eisenhut ist eine in den Gärten verbreitet vorkommende Pflanze. Am bekanntesten ist vermutlich der Blaue Eisenhut, der seine Blüten im Juni und Juli entfaltet. Alle Pflanzen der Gattung Aconitum sind giftig; der Blaue Eisenhut ist Europas giftigste Pflanze. Sollte es beim Pflücken der Stängel oder beim Umpflanzen der Pflanze zu einem Hautkontakt mit Pflanzenteilen kommen, können Hautentzündungen und auch schwere Vergiftungen die Folge sein. Noch bis 31. Dezember 2005 zeigt der Botanische Sondergarten Wandsbek eine Präsentation zur Giftpflanze des Jahres. Im Internet unter www.botanischer-sondergarten.hamburg.de kann ein ausführlicher Steckbrief zum Eisenhut als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Aktion zur Wahl der Giftpflanze des Jahres geht weiter. Vorschläge für die Giftpflanze des Jahres 2006 können Sie bis 15. August per E-Mail (boso-wandsbek@hamburg.de), Stichwort: „Giftpflanze 2006“, an den Botanischen Sondergarten Wandsbek senden.