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Girls Day: Schülerinnen schnuppern Gartenbauluft

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Morgen ist bundesweiter Girls Day. Schülerinnen ab der siebten Klasse können dabei in „klassische“ Männerberufe schnuppern. Auch die sieben Fachrichtungen des Berufs Gärtner gelten vielfach noch als Männerdomäne. Der Girls Day will das ändern. Zahlreiche Gärtnereien bieten deshalb morgen Aktionen an, bei denen die Schülerinnen den vielfältigen Arbeitsalltag direkt in den Betrieben erleben können.

Der Girls Day erfreut sich zunehmender Beliebtheit, in den Gartenbaubetrieben wie auch bei den Schülerinnen. Foto: ZVG

Über 100.000 Schülerinnen beteiligen sich an Girls Day

Über 20 Prozent der Gartenbaubetriebe und Organisationen, die im vergangenen Jahr zum wiederholten Male am Girls Day teilgenommen haben, konnten Nachwuchs durch den Schnuppertag für Schülerinnen gewinnen, wie der Zentralverband Gartenbau (ZVG) meldet. 2015 nahmen rund 103.000 Schülerinnen am Girls Day teil, 9.450 Betriebe aus dem Gartenbau beteiligten sich.

Gartenbaubetriebe zeigen Ausbildungswege auf

Die möglichen Ausbildungswege spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. „Der Girls Day ist mittlerweile als Marke flächendeckend bekannt und Gartenbaubetriebe zeigen die vielen Möglichkeiten für Mädchen in der Ausbildung. Ich freue mich daher über die hohen Zahlen an weiblichen Auszubildenden in vielen Fachrichtungen. Aus eigener Erfahrung kann ich die hohe Einsatzbereitschaft und Qualität der Frauen im Gartenbau nur bestätigen“, merkt Ralf Kretschmer, Vorsitzender des ZVG-Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung, an.

Von „null Bock“ fehlt am Girls Day jede Spur: Im vergangenen Jahr beschrieben 89 Prozent der teilnehmenden Betriebe und Organisationen die Teilnehmerinnen als interessiert und engagiert.