Glandorfer Schule kooperiert mit Gartenbaubetrieben

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Ein 17 Quadratmeter großes Gewächshaus, da mag der ein oder andere lächeln angesichts seiner eigenen 5 000 oder mehr Quadratmeter unter Glas. Für die Gartenbaubetriebe in Glandorf aber knüpft sich an das von ihnen mitgesponserte Schulgewächshaus für die Ludwig-Windthorst-Schule eine Hoffnung: Dass sich Glandorfer Schüler bei ihrer Berufsorientierung zum Gartenbau hingezogen fühlen und eine gartenbauliche Ausbildung wählen. Dazu haben sich die südlich des Teutoburger Waldes im Landkreis Osnabrück gelegenen Gartenbaubetriebe Boymann, Brockmeyer, Heuger, Höing und Schönhoff nicht nur am Bau des kleinen Gewächshauses beteiligt. Sie bieten darüber hinaus beispielsweise Praktika für die Schüler an, um sie so an den Gartenbau heranzuführen. Oder sie laden zum Chemieunterricht in die Gärtnerei. Erste Resonanz verspürt Höing schon: „Die Fragen nach Ausbildungsplätzen kommen“, so sein positives Resumee. Fazit: Wo engagierte Partner, wie hier die Schule und die örtlichen Gartenbaubetriebe, aufeinander treffen, lässt sich auch mit wenigen Mitteln etwas am Auszubildenden-Mangel verändern.

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