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Global-GAP: 15 Zierpflanzengärtner erhalten Zertifikat

Die ersten 15 Landgard-Mitgliedsbetriebe aus dem Zierpflanzenbau sind nach Global-GAP zertifiziert. Das heißt, sie verpflichten sich, Standards der guten Agrarpraxis (GAP) einzuhalten. Am 21. April überreichte Henning Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Landgard, den Gartenbaubetrieben ihre Zertifizierungsurkunden.

15 Zierpflanzengärtner und Landgard-Mitglieder sind nach Global-GAP zertifiziert. In den kommenden fünf Jahren sollen rund 300 Betriebe das Zertifikat erhalten. Foto: Landgard

Im Bereich Obst & Gemüse müssen Lieferanten der Landgard schon seit Längerem nach QS-GAP-Standard zertifiziert sein. Im Bereich der Zierpflanzen war dies bisher nicht erforderlich.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements will Landgard nach eigenen Angaben eine nachhaltige Produktion fördern und im Hinblick auf zukünftige Marktanforderungen die Zertifizierung unterstützen.

Ziel sei es, in den nächsten fünf Jahren rund 300 Gartenbaubetriebe zu zertifizieren, so Hans-Josef Hüpen, Qualitätsmanagement Blumen & Pflanzen bei Landgard. Landwirtschaftskammer, Zentralverband Gartenbau (ZVG) und Landgard unterstützten gemeinsam die Betriebe bei diesem Prozess.

Die nächste Staffel der Zertifizierungen umfasse etwa 40 Betriebe. Die Audits zur Zertifizierung finden den Angaben zufolge von November dieses Jahres bis Februar 2012 statt.

Der Global-GAP-Standard soll das Vertrauen des Handels in die Nahrungsmittelproduktion erhalten. Die Gärtner verpflichten sich etwa, den Pflanzenschutzmitteleinsatz zu erfassen und zu reduzieren, Energie- und Wasserressourcen zu schonen sowie soziale Standards bei den Arbeitsbedingungen einzuhalten.

Jährlich wird erneut geprüft, ob die Betriebe die Standards erfüllen.

Mehr unter www.globalgap.org oder www.landgard.de