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Glyphosat: EU schränkt Anwendung ein

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Auch wenn die EU-Kommission die Zulassung von Glyphosat jüngst um 18 Monate verlängert hat – uneingeschränkt darf das umstrittene Herbizid dennoch nicht angewendet werden. Auf Spielplätzen und in Parks etwa muss der Einsatz von Glyphosat künftig so weit wie möglich eingeschränkt werden. Und auch bestimmte Beistoffe (POE-Tallowamine) sind Medienberichten zufolge in Zukunft verboten.

Die EU-Kommission hat die Zulassung von Glyphosat verlängert – und seine Anwendung eingegrenzt. Foto: Dusan Kostic/Fotolia

Glyphosat: Deutschland enthält sich erneut bei Abstimmung

Die EU-Kommission selbst hat diese verschärften Auflagen für Glyphosat angeregt. Nun hat ein Expertenausschuss der 28 EU-Staaten die Anwendungsbeschränkungen abgesegnet – wobei sich Deutschland, Österreich, Malta, Luxemburg, Griechenland und Schweden bei der Abstimmung enthielten.

Die Einschränkungen sollen bis Ende 2017 gelten – so lange, bis die EU erneut über die Zulassung von Glyphosat entscheiden muss. Bis dahin soll auch die Bewertung der Europäischen Chemikalien-Agentur Echa vorliegen und klären, ob der Pflanzenschutzmittelwirkstoff krebserregend ist oder nicht.