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Glyphosat: WHO befangen?

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Die britische Zeitung „Guardian“ behauptet, dass die Neubewertung des Krebsrisikos, das laut WHO nun nicht durch Glyphosat ausgeht, nicht mit rechten Dingen zuging. Der Vorsitzende der zuständigen Bewertungsgremien (Jointventure FAO/WHO) Professor Alan Boobis sei befangen gewesen.

Kritiker mutmaßen, dass bei der Wiederbewertung des Krebsrisikos von Glyphosat durch die WHO nicht alles mit rechten Dingen zuging. Foto: MegWallacePhoto Fotolia

Life Science Institute erhält Monsanto-Zahlungen

Boobis ist Vizepräsident der Forschungseinrichtung International Life Science Institute. Genau diesem Institut habe Monsanto 2012 rund eine Million Dollar gespendet. Zirka die Hälfte der Spende sei über die Industriegruppe Croplife International entrichtet worden, die Monsanto sowie Syngenta repräsentiert.

In der Wiederzulassung von Glyphosat auf EU-Ebene steckt ein millionenschweres Geschäft. Grüne Politiker und NGOs sehen einen deutlichen Interessenkonflikt in der Tatsache, dass „unabhängige“ Forschungsinstitute Spenden von der Pflanzenschutzmittel-Industrie erhalten.

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