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Grexit dämpft Konjunkturerwartung

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Der Grexit hängt über den Köpfen der Eurobefürworter. Was wird nach einem möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Währungsgemeinschaft mit dem Euro passieren? Wie die GfK ermittelt, schlägt das Thema der deutschen Wirtschaft und dem Verbraucher auf den Magen. Im Vergleich zum Vormonat sank die Konjunkturerwartung im Juni um 12 Punkte auf 24,9 Zähler.

Droht der Grexit oder bleibt Griechenland in der EU? Foto: Fotolia/Djama

Möglicher Grexit dämpft Anschaffungsneigung

Die Anschaffungsneigung der Konsumenten fiel auf 51 Prozent. Der Wert hatte im Vormonat noch bei 57 Punkten gelegen, einem sehr hohen Wert, wie die GfK versichert. Somit stehe fest, dass der Verbraucher immer noch lieber sein Geld ausgebe, als es auf der Bank anzulegen. Zusätzlich bleiben die Zinsen auf einem niedrigen Niveau, sodass eine Finanzierung größerer Anschaffungen trotz drohendem Grexit attraktiv bleibe. 

Einkommenserwartung bleibt unberührt

Die Einkommenserwartung der deutschen Arbeitnehmer wird durch einen möglichen Grexit bisher nicht gedämpft. In den vergangenen drei Monaten kletterte der Index um vier Punkte auf den Höchstwert seit 1990, nämlich auf 57,1 Zähler. Auch die Beschäftigungslage bleibt weiterhin stabil.