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Grüne Verbändekooperation wechselt Sprecher

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In der Landesvereinigung der Grünen Verbände (LGV) kooperieren der Landesverband Gartenbau NRW und der Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW. Im Zuge des turnusmäßigen Sprecherwechsel zogen die Präsidenten beider Verbände ein positives Fazit.

Die Sprecherrollen haben bei der grünen Verbändekooperation in NRW gewechselt. Eva Kähler-Theuerkauf übergibt an H. Christian Leonhards. Foto: LGV

„Dienstleistungs- und Produktionsgartenbau leisten wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz“

In Nordrhein-Westfalen kooperieren seit 2018 der Gartenbauverband und der GaLaBau-Verband, um grünen Themen im Bundesland gemeinsam eine Stimme zu geben. Die Sprecherfunktion der spartenübergreifenden Verbändekooperation wechselt demnach turnusmäßig alle drei Jahre zwischen den jeweiligen Präsident*innen. Aktuell übergab Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Gartenbauverbandes NRW die Sprechertätigkeit an H. Christian Leonhards, Präsident des GaLaBau-Verbandes NRW. Gemeinsam zogen beide eine Bilanz über die zurückliegende Arbeit, die insgesamt positiv ausfällt. „Der Dienstleistungs- und der Produktionsgartenbau in NRW leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, zur Stadt- und Gemeindeentwicklung und zur Ausbildung junger Menschen. Deshalb ist es wichtig und richtig, unserer Verantwortung für diese Themen weiterhin gerecht zu werden und wir stehen bereit, gemeinsam mit Politik und Gesellschaft die zukünftigen Herausforderungen anzugehen“, erklärt die scheidende Sprecherin Kähler-Theuerkauf.

Gemeinsam für ein grünes NRW einsetzen

Seit nunmehr drei Jahren und somit seit dem Beginn der Kooperation agierte die Gartenbaupräsidentin von NRW als Sprecherin der LVG und bewertet die zurückliegende Arbeit als erfolgreich. „Seit dem Start unserer Verbändekooperation vor drei Jahren haben wir im Schulterschluss wichtige Impulse setzen können und sehen auch dadurch eine wachsende Wertschätzung für unsere Branche. Gerade dieses Pandemie-Jahr hat gezeigt, wie wichtig lebendiges Grün für die Menschen ist und wie dankbar sie für grüne Erholungsräume sind, die es ohne unsere Branche so nicht geben würde. Das hat das positive Echo auf die diesjährige Landesgartenschau in Kamp-Lintfort gezeigt. Diese Wertschätzung gilt es zu bewahren und sich weiter gemeinsam für ein grünes NRW einzusetzen“, so Kähler-Theuerkauf weiter. 

Corona, Klimawandel und Fachkräftemangel als Herausforderungen

Der neue Sprecher H. Christian Leonhards sieht grüne Infrastruktur zu den wichtigsten Elementen kommunaler Daseinsvorsorge und blickt besorgt auf fehlende Steuereinnahmen bei Städten und Kommunen durch die Corona-Pandemie. „Die Politik hat das erkannt und hat erste Förderprogramme gestartet, die wir sehr begrüßen. Denn der Erhalt und die Weiterentwicklung von grün-blauer Infrastruktur ist entscheidend zur Prävention gegen Schäden durch Extremwetter, für die Verhinderung von Gesundheitsproblemen, zur Sicherung von Lebensqualität und für das Wohlbefinden der Bevölkerung“, sagt Leonhards. „Wir als grüne Branche haben das Know-how, klimaangepasste Pflanzen zu entwickeln und einzusetzen, wie Klimabäume für Alleen und Pflanzmöglichkeiten für Dach- und Fassadenbegrünung zeigen. Die Herausforderung der Zukunft wird allerdings auch sein, weiter gemeinsam für den gärtnerischen Beruf zu werben, denn der Bedarf an Fachkräften in unserer Branche ist gerade hier bei uns in NRW enorm hoch“, erklärt er die zukünftigen Herausforderungen.

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