Grünes Licht für die Bundesgartenschau in Rostock

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Der alte Stadthafen Rostocks soll bei der BUGA 2025 eine zentrale Rolle spielen. Foto: Jochen Schaft/ Pixabay

Die letzten erforderlichen Beschlüsse wurden in Rostock gefasst und damit grünes Licht für die Durchführung der Bundesgartenschau 2025 gegeben. Durch eine mehrheitliche Zustimmung der Rostocker Bürgerschaft konnten jetzt der Durchführungsvertrag mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und der Gesellschaftsvertrag zur zukünftigen BUGA 2025 GmbH unterzeichnet werden.

Letzte benötigte Verträge unterzeichnet

Mehrwöchige intensiv geführte Diskussionen mit politischen Fraktionen, der Stadtspitze und der Kommunalaufsicht Mecklenburg-Vorpommern seien dem letzten benötigten Puzzleteil zur Durchführung der BUGA 2025 vorausgegangen, nun endlich konnte eine mehrheitliche Einigung erzielt werden. Demnach konnte nun der Durchführungsvertrag mit der DBG unterzeichnet werden, ebenso wie der Gesellschaftsvertrag. „Mit dem Gesellschaftsvertrag und dem Durchführungsvertrag mit der DBG sind zwei wichtige Werkzeuge bereitgestellt, um den weiteren Prozess zu gestalten“, sagt Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG. „Es ist gut, dass die Rostocker Bürgerschaft den Mut gezeigt hat, um die BUGA zur Entwicklung der Stadt zu nutzen. Ich erwarte eine Aufbruchsstimmung, die bis 2025 ganz Rostock erfassen wird“, betont Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Sieben „Rostocker Projektbausteine“ geplant

Die Bundesgartenschau 2025 auszutragen bedeute laut DBG eine große Chance für die Stadt Rostock und dessen Weiterentwicklung. Geplant seien sieben „Rostocker Projektbausteine“. Dazu gehören der Bau der Warnowbrücke, ein neu gestalteter Stadthafen, der Stadt-Park auf dem Gelände einer Deponie und ein neues Wohnquartier. Die Bundesgartenschau ist zentral und stadtnah geplant und solle die Innenstadt mit abgelegeneren Stadtteilen verbinden, zudem spiele Wasser eine zentrale Rolle (TASPO Online berichtete).  „Für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Land Mecklenburg-Vorpommern ist die Durchführung einer bedeutenden Gartenschau wie der BUGA 2025 eine große Chance, sich nicht nur in der Region, sondern deutschland­weit, im gesamten Ostseeraum und bis in andere EU-Länder hinein als leistungsstarker und zukunftsorientierter Standort für Garten- und Städtebau, Wirtschaft, Erlebnis- und Qualitätstourismus zu präsentieren“, erklärt Backhaus.   

Rund 142 Millionen Euro veranschlagt

Rund 142 Millionen Euro werden für die BUGA Rostock 2025 veranschlagt, der Großteil sind Fördergelder von Land und Bund. Rund 60 Millionen Euro werde aus Landesmitteln kommen, 40 Millionen Euro Eigenanteil leiste die Stadt Rostock. „Der Blick muss jetzt sofort nach vorne gehen. Denn die Zeit für die Umsetzung der vorgesehenen Investitionen bis 2025 ist knapp. Ich habe mich von Anfang an intensiv dafür eingesetzt, dass eine weitere Bundesgartenschau in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet, weil mit einer solchen Schau demonstriert werden kann, wie auch in urbanen Räumen etwas für Artenschutz, Klimaschutz und sauberes Wasser getan werden kann. Ich freue mich, dass der Weg nun endgültig frei ist “, so Backhaus. „Es ist ein ambitionierter Weg, der vor uns liegt. Wir freuen uns, dass mit der Leitentscheidung im Oktober 2020 und der gestrigen Zustimmung nun alle Voraussetzungen geschaffen sind, ihn in Angriff zu nehmen“, so Sandner.

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